Digital Gedacht: Ein Jahr XR CAMPUS - Wie XR-Technologie in den Alltag von Verwaltung und Wirtschaft einzieht

Shownotes

🎧 Folge: Ein Jahr XR CAMPUS - Wie XR-Technologie in den Alltag von Verwaltung und Wirtschaft einzieht

Der XR CAMPUS der Niedersachsen.next Digitalagentur ist Erlebnisraum und Expertennetzwerk in einem: Er macht neue Technologien für Verwaltung und Wirtschaft praktisch nutzbar: Es entstehen konkrete Anwendungen, Planung, Ausbildung und Zusammenarbeit werden spürbar erleichtert. Die Folge zeigt, wie XR bereits heute Arbeitsabläufe verbessert und sich schrittweise in den Alltag integriert. Der XR CAMPUS wird seit gut einem Jahr von der Niedersachsen.next Digitalagentur betrieben und von den Landesministerien für Wirtschaft, Verkehr und Bauen sowie für Inneres, Sport und Digitalisierung unterstützt und gefördert.

Das erwartet Sie: • Verwaltung und Wirtschaft nutzen XR zur Planung, Ausbildung und Visualisierung. • KI erweitert XR-Anwendungen (z. B. Avatare im Gerichtssaal). • XR CAMPUS vernetzt Akteure und begleitet Projekte von der Idee bis zur Umsetzung. • Beispiele (Feuerwehr, Justiz) zeigen den praktischen Einsatz in Niedersachsen.

Personen: • Dr. Alexander Georgiadis (CIO Niedersachsen) https://www.linkedin.com/in/dr-alexander-georgiadis-279444250/ • Philipp Markhardt (Projektleiter XR CAMPUS) https://www.linkedin.com/in/philippmarkhardt/ • Angela Sielaff (Moderation, Niedersachsen.next) https://www.linkedin.com/in/angela-sielaff/ • Laura Hannawald (Richterin, Projekt CourtNAI) https://www.linkedin.com/in/laura-hannawald-69743534a/ • Konstantin Mennecke (Feuerwehr Northeim) https://www.linkedin.com/in/konstantin-mennecke-382613340/

📍 Themen der Folge

• XR in Verwaltung und Wirtschaft • Virtuelle Trainings in Justiz und Feuerwehr • Planung und Visualisierung in 3D • Einstieg und Förderung durch den XR Campus

• Niedersachsen.next Digitalagentur: https://niedersachsen-next.de/themen/digitalisierung/ • XR CAMPUS https://xrcampus.de/ • Niedersachsen.next: https://www.linkedin.com/company/niedersachsen-next/ • Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Bauen und Verkehr https://www.linkedin.com/company/nieders-chsisches-ministerium-f-r-wirtschaft-bauen-und-verkehr/ • Niedersächisches Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung https://de.linkedin.com/company/nieders%C3%A4chsisches-ministerium-f%C3%BCr-inneres-sport-und-digitalisierung

📌 Hinweis

XR Anwendungen können direkt über Workshops und Formate des XR CAMPUS getestet werden. Kontakt: https://digitalagentur-niedersachsen.de/xrcampus/ Email: xrcampus@nds.de

Transkript anzeigen

00:00:06: Digital gedacht.

00:00:08: Wissen, Praxis, Inspiration rund um Digitalisierung für mittelständische Unternehmen.

00:00:18: Es ist noch gar nicht so lange her da waren XR-Brillen etwas exotisches bestenfalls was für Computer Gamer, Nerds oder Drohnenpiloten?

00:00:27: weil man sich komisch vorkam eine überdimensionale Skibrille aufzusetzen in eine Extended Reality also eine erweiterte Realität einzutauchen und in der Luft nach nicht vorhandenen Objekten zu greifen.

00:00:38: Einigen

00:00:39: mag das immer noch so gehen, doch die, die das inzwischen zum Beispiel bei uns im Niedersachsen NEXT XR Campus einmal ausprobiert haben, sind begeistert.

00:00:47: Seit Mitte-Zweitausendfünfundzwanzig gibt es diesen hochtechnisierten Erlebnisraum bei uns in Hannover – landesweites Expertennetzwerk mit Wissenstransfer und Vernetzung inklusive!

00:00:58: Und damit herzlich willkommen zu dieser Ausgabe von Digital gedacht.

00:01:03: Mein

00:01:03: Name ist

00:01:03: Angela Sielaf und ich spreche heute mit meinen Gästen darüber, wie bedeutsam diese Extended Reality Technologien und Anwendungen für Wirtschafts- und Verwaltungen Niedersachsen sind.

00:01:14: Wir hören was in diesem ersten Jahr im XR Campus so alles passiert ist und wir schauen wo die Reise hingehen soll.

00:01:20: Ich begrüße Dr.

00:01:21: Alexander Georg Yadis dem Chief Information Officer kurz CIO des Landes Nieder Sachsen

00:01:27: Hallo

00:01:29: Und Philipp Markhardt, den Projektleiter des XR Campus bei der Niedersachsen Next Digitalagentur.

00:01:34: Hallo!

00:01:36: Vorab sollten wir vielleicht noch erklären dass XR Extended Reality der Sammelbegriff für AR und VR ist.

00:01:44: AR wie Augmented Reality wo etwas in die reale Welt hineinprojektiert wird und VR wie Virtual Reality wo eine komplett digital konstruierte Umwelt in der Brille entsteht.

00:01:57: Herr Mark hat ein Jahr XR Campus, Netzwerk und Erlebnisraum.

00:02:02: Wie ereignisreich waren denn diese Monate?

00:02:04: Was waren die absoluten Highlights?

00:02:06: Ja, die letzten zwölf Monate waren unglaublich erhalten, ist reich würde ich sagen und vor allen Dingen sehr dynamisch.

00:02:11: Wir merken das der XR campus immer noch im Aufbau ist, dass zwar das Interesse an den XR vorhanden ist Aber wir müssen auch fairerweise sagen, XR ist nicht das Prior-Einsteam bei dem Unternehmen nach Deutschland.

00:02:22: Gerade mit Blick auf KI beispielsweise... aber genau dafür sind wir da!

00:02:26: Dafür ist unsere Arbeit der XR Campus da, dass wir hier niedrigschwellig ein Angebot schaffen für die Verwaltung, für die Kommunen und für die Wirtschaft und konkret aufzeigen wo XR einen echten Meer bietet.

00:02:39: Und mein persönliches Highlight war, dass der XR Campus am Anfang des Jahres bei der Kabinettsklausur sich vorstellen durfte.

00:02:45: Also vor allem Ministerinnen und Ministern, Staatssekretärinnen und Staatssekriterien.

00:02:50: Das zeigt auch noch mal, dass die XR-Technologie inzwischen strategisch geniosex noch ernst genommen wird.

00:02:55: Und sonst natürlich noch ein absolutes Highlights für mich ist wie die unterschiedlichsten Menschen auf die Technologie reagieren.

00:03:01: Sei es jetzt vom Ministerium über Mittelstände hin bis hin zur Feuerwehr, die Justiz zwar zum Beispiel auch hier Bildungseinrichtungen Viele kommen anfangs mit einem bisschen Neugier hin, manchmal auch mit einer gewissen Skepsis und gehen dann mit einem völlig anderen Verständnis wieder heraus.

00:03:16: Und das ist wahrscheinlich der schönste Jahr im XR Campus wenn Menschen die Brühen aufsetzen und dann sagen wow!

00:03:21: Das ist ja unglaublich raristisch.

00:03:23: Jetzt verstehe ich auch warum das relevant ist.

00:03:26: Einfach mal ausprobieren und diese Scham

00:03:29: in die Luft

00:03:29: zu greifen auch abzulegen und einfach mal in diese Welt hineinzutrauchen.

00:03:34: Das klingt super.

00:03:34: wie hat sich denn der XR-Campus in dieser Zeit entwickelt?

00:03:38: Wir merken, dass nach wie vor die Menschen eher weniger Bewegungspunkte mit XR hatten bis jetzt.

00:03:44: Aber trotzdem offen dafür sind das es manchmal oft diese gewisse Distanz gibt oder auch vielleicht die Vorstellung, dass XR immer ein Thema für Gaming ist und aus dem Spielkontext oder noch zu Funksvision ist.

00:03:57: Und deshalb war der Fokus im ersten Jahr wirklich darauf... XR verständlich zu machen, Grundlagen zu schaffen.

00:04:03: Die Menschen oder die Teilnehmer, die hier waren, die Technologie auszuprobieren lassen und dann natürlich auch konkrete Potenziale aufzuzeigen.

00:04:10: Und ganz konkret haben wir zahlreiche Workshops mit sowohl der Verwaltung als auch der Wirtschaft gemacht und neben natürlich einer Brille aufsetzen um das Erlebnis zu haben ging es natürlich auch darum Wo kann XR ein Mehrwert für die jeweiligen Parteien bieten?

00:04:24: Wo hilft die Technologie konkret bei der Ausbildung beispielsweise, oder bei der Planung, bei der Visualisierung oder auch bei der Wissensvermittlung.

00:04:31: Und genau da sehen wir die spannende Entwicklung, denn die Gespräche werden konkreter.

00:04:35: Wir sagen mal aus erster Neugier entstehen inzwischen echte Ideen für Anwendungen und Pilotprojekte stehen sogar auch schon in der Pipeline.

00:04:42: Der XR-Campus entwickelt sich dadurch immer stärker und das ist ja unser Ziel zu einer zentralen Anlaufstelle hier in Niedersachsen um XR in Niedersachsen wirklich greifbar und nutzbar zu machen.

00:04:52: Herr Dr.

00:04:53: Georgiades, als Chief Information Officer des Landes Nieder Sachsen sind Sie bestimmt immer auf dem neuesten technologischen Stand?

00:04:59: Wann hatten Sie denn zum ersten Mal so eine AR oder VR-Brille auf?

00:05:03: Und wie nutzen Sie diese Technologie vielleicht schon in Ihrem beruflichen

00:05:06: Alltag?

00:05:08: Da muss ich ein paar Jahre zurückgehen – das war ein meiner Jugend in den Neunzigerjahren.

00:05:13: Da hatte ich in der Tat im Gamingbereich bei den ersten Beruchungspunkten mit der damals noch VR-Technologie und das war aus so einer Rennsimulation, da konnte man dann quasi virtuell durch eine Landschaft fahren und Rennen fahren.

00:05:28: Und ich fand es damals so beeindruckend weil man wirklich in diese virtuelle Umgebung eintauchen konnte.

00:05:34: Das war aber natürlich noch total pixelig!

00:05:37: Man hatte zwar dieses immersive Erlebnis, mit der heutigen Technologie zu vergleichen, wo man wirklich zum Teil fotorealistische Umgebung hat und den Unterschied von virtueller und realer Welt zum Teil gar nicht mehr richtig merkt.

00:05:51: Und das ist natürlich etwas was auch fasziniert, was glaube ich die Leute auch begeistert, die jetzt die ersten Berührungspunkte mit dieser Technologie haben.

00:06:01: aber was mich damals eben auch schon so ein bisschen begeisternt hat in meiner Jugend und was ich mir bis heute erhalten habe.

00:06:07: Das zieht sich natürlich jetzt auch in die Technologien.

00:06:10: Faszination, wo wir versuchen Technologie in unsere Verwaltung zu bringen.

00:06:14: Im Übrigen nicht nur XR sondern natürlich auch die Themen Kützliche Intelligenz, Low-Code, auch Robotik in die Wirtschaft beispielsweise zu bringen.

00:06:22: das sind eben Technologie die auch miteinander verschmelzen als zum Beispiel KI Robotik und Xr.

00:06:26: Das sind Technologie, die wir teilweise auch schon in Kollaborationen sehen Und das ist natürlich etwas was total fasziniert.

00:06:33: und wenn wir jetzt mal gucken Wo sitzen wir im Arbeitsalltag ein?

00:06:37: Dann ist es vor allen Dingen dort wo wir Räumliches Vorstellungsvermögen brauchen, beispielsweise in der Planung.

00:06:42: Wenn wir Gebäude neu planen, wenn wir gucken wollen wie Leitungen verlaufen und wo vielleicht sozusagen Türen angepasst werden müssen weil ein Rollstuhl vielleicht durchpasst oder nicht ist es was anderes.

00:06:53: ob man das auf dem Plan sieht live erlebt, wenn man kollaborativ mit den jeweiligen Planern in einem Raum sitzt virtuell zusammen sich die Räumlichkeiten anschaut.

00:07:03: Das ist ein

00:07:03: plakatives Beispiel wohl wo deutlich wird wie dann eben Mehrwerte entstehen können und wo man eben auch ein gemeinsames visuelles Verständnis schafft also nicht nur sozusagen die gemeinsame Idee diskutiert sondern wirklich sie auch gemeinsam erlebt und damit eben auch Missverständnisse ausräumt und ja die Arbeitsgüter am Ende erhöht.

00:07:21: Also es gibt da mehrere Anwendungsfälle aber das ist mal wo wir es wirklich auch im Arbeitsalltag sehen.

00:07:27: Wir renovieren beispielsweise gerade unser Hauptgebäude im Innenministerium und da hatte ich erst gestern Mit unserem Personalleiter die Diskussion, dass es doch gut wäre, wenn wir auch die Räumlichkeiten, die wir dort haben, mal virtuell abbilden und da einfach uns die Visualisierungskraft zu Nutze machen um auch unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mal zu zeigen wie so ein neues Gebäude entstehen kann.

00:07:51: Und was für Interaktionsmöglichkeiten dort dann vor Ort herrschen?

00:07:55: Also ganz viele spannende Felder.

00:07:57: Ja, mit der Staatssekretärin für Digitalisierung Anke Perksen und ihnen als CIO sind ja jetzt zwei starke Zugpferde an die Spitze der Digitalisierung in Niedersachsen gerückt.

00:08:06: ich glaube so kann man das ruhig sagen.

00:08:08: was haben sie sich denn jetzt vorgenommen?

00:08:10: Als CIO welches sind vielleicht die zwei drei wichtigsten Meilensteine Ziele die Sie in nächster Zeit erreichen wollen?

00:08:17: Ja, ich fange mal gar nicht so technologisch an.

00:08:20: Sondern mit ein bisschen Grundlagenarbeit würde ich sagen im Bereich der Digitalisieren.

00:08:24: und als wir mit Anke Perksen gemeinsam gestartet sind im vergangenen September da waren wir gerade beim Thema Online-Bring von Verwaltungsleistung von besonderer Wichtigkeit.

00:08:37: man nennt die Fokusleistungen.

00:08:38: das sind eben Leistungen die besonders häufig von Bürgerinnen und Bürgern sozusagen genutzt werden oder den Besonders hohe Wichtigkeit haben, beispielsweise Eheschließungen, Ummeldung und dergleichen mehr.

00:08:51: Und da waren wir gar nicht so gut aufgestellt in der Sachsen.

00:08:54: Da waren wir auf Platz elf mit nur gut zwanzig Prozent der Verwaltungsleistung, die es damals online gab von diesen Fokusleistungen und den Leistungen von föderalen Interessen.

00:09:05: Dabei gesagt, da müssen wir besser werden!

00:09:07: Und da haben wir uns eben zum Ziel gesetzt, dass wir diesen Wert schnell hochbringen.

00:09:12: Dass wir auf die vorderen Plätze möglichst vorrücken und haben dann eine ganze Reihe an Maßnahmen auch auf den Weg gebracht.

00:09:18: Beispielsweise haben wir eine Taskforce gegründet wo wir wirklich Kompetenzträger von den Kommunen, von den unterschiedlichen IT-Dienstleistern, vom Ministerien, von externen Partnern, die wir haben so ein bisschen plakativ in einen Raum eingesperrt haben und sozusagen gemeinsam dazu gebracht haben, nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

00:09:40: Wie wir die Herausforderung im täglichen Doing solcher Online-Bringungen erfolgen, wie wir sie gemeinsam lösen und abbauen können mit kurzen Wegen und wirklich auch so ein bisschen Startupatmosphäre.

00:09:49: Und das hat extrem gut funktioniert.

00:09:52: So gut, dass der Bund uns auch angesprochen hat gesagt Mensch könnt ihr nicht die Erfahrungen, die ihr da sammelt mit anderen Ländern teilen was wir natürlich sehr gerne tun und ich bin auch muss ich sagen ein Stück weit stolz darauf was wir in wenigen Monaten bereits geschafft haben.

00:10:08: Wir sind jetzt auf die vorderen Einstelligen Plätze schon vorgerückt Mit über dreißig Prozent angebundener Fokusleistung.

00:10:16: Ich glaube da können wir auch schon ein Stück weiter stolz sein weil es ein sehr kurzer Zeitraum ist zeigt, es funktioniert.

00:10:21: Und wenn wir jetzt natürlich in den technologischen Bereich gehen das war so ein bisschen ich sag mal Grundlagen Digitalisierung dann wollen wir natürlich Technologien auch in die Verwaltung in die Kommunen bringen.

00:10:31: Das heißt dass ist nicht nur XR sondern gerade merken wird als gerade Automatisierung eine wichtige Rolle spielt also nicht nur den Zugang zu ermöglichen, dass die Bürgerinnen und Bürgermärkten ihre Leistung digital beziehen sondern sie wollen ja auch möglichst schnell ne Antwort haben.

00:10:44: und da wir vom demografischem Wandel natürlich belastet sind gar nicht mehr so viel Personal haben, um die ganze Vielzahl in Aufgaben schnell bewältigen zu können müssen wir es schaffen mit Robotic Process Automation mit KI Prozesse.

00:10:58: schneller zu automatisieren und am Ende eben die Dienstleistung für unsere Bürgerinnen und Bürger schneller zu erbringen.

00:11:03: Und das sind wirklich Ziele und Meilensteine, die wir uns fest vorgenommen haben und wo wir glaube ich auf einem guten Weg sind.

00:11:09: Wenn wir jetzt auch nochmal kurz auf die XR Technologien schauen Sie haben gesagt zum Visualisieren ist es gut dass man sich mal was in drei Idee sozusagen vorstellen kann wie etwas werden wird.

00:11:20: Wie unterstützt das Land denn?

00:11:21: In dieser Hinsicht Unternehmen und Verwaltungen?

00:11:24: gibt's da

00:11:25: Geld

00:11:25: Gibt's da Beratungen?

00:11:26: Wie sieht das aus?

00:11:28: Eine ganz, ganz wichtige Rolle nimmt natürlich die Nier-Sachsen Next Digitalagentur ein und auch der XR Campus den wir hier bei Nier Sachsen Next installiert haben.

00:11:38: Man muss das Ganze sozusagen als Kette betrachten – ich sage immer Befähigungskette!

00:11:43: Der erste Schritt ist eigentlich überhaupt erstmal unternehmen... in die Berührung mit dieser Technologie zu bringen.

00:11:48: Denn viele beschäftigen sich damit nun mal nicht tagtäglich wie wir, sondern haben gar keine Vorstellung davon welche Potenziale diese Technologie eigentlich bietet, welche Vor- und Nachteile wie viel das eigentlich kostet und haben auch vielleicht noch diesen pixeligen Bilder von denen ich vorhin gesprochen habe im Kopf.

00:12:06: und das ist eben gar nicht mehr so bei dieser Technologie.

00:12:10: Und da nimmt die natürlich Nier Sachsen Next mit dem XR Campus eine ganz wichtige Rolle ein, weil wir konkret anhand von Use Cases die wirklich übertragbar sind.

00:12:19: Also wenn wir ein Use Case im Bereich der Weiterbildung zeigen, dann kann man den eben nicht nur in dem einen Bereich im Weiterbildungsbereich nutzen sondern auch Übertragen auf andere Bereiche in der Wirtschaft und das versuchen wir zu erzeugen.

00:12:33: Und den zweiten Schritt haben wir dann eben auch ein Netzwerk dahinter Wenn Ideen und Anknüpfungspunkte identifiziert sind dass wir sagen Wir lassen die Unternehmen da nicht allein Sondern wir nehmen sie dann auch an die Hand diese Anwendungsfälle im eigenen Unternehmen zu konkretisieren und dann auch in die Anwendung zu bringen.

00:12:50: Und das fördern wir auch noch als Land, also insofern bieten wir diese gesamte Befähigungskette Umsetzungskette an und versuchen die Wirtschaft da bestmöglich

00:12:59: zu begleiten.

00:13:01: Wie man die Kollegin von der Niedersachsen Next-Digitalagentur vom XR Campus erreicht?

00:13:05: Das schreiben wir alles noch mit in die Shownotes und am Schluss wird Herr Markhardt auch nochmal erläutern wie man ihn am besten erreicht.

00:13:13: Sie haben gesagt, in die Anwendung kommen gerade auch in der Verwaltung.

00:13:17: Wir haben da ein schönes Beispiel nämlich den virtuellen Gerichtssaal.

00:13:21: Den hat der XR Campus sozusagen mit in seinem Reportoir und holt ihn zu Veranstaltungen und Seminaren mit dazu Und ich habe die Gelegenheit genutzt und beim Projektteam mal jemandem gebeten diese Anwendungen uns näherzubringen.

00:13:36: Mein Name ist Laura Hannawald.

00:13:38: Ich bin Richterin im Amatsgericht Hannover und Teil der Projektleitung bei Courtney.

00:13:43: Courtney ist ein virtueller Gerichtsaal für die Aus- und Fortbildung mit KI gesteuerten Avataren, das bedeutet man kann die VR Brille aufsetzen und es dann Richter oder Richterin in einem virtuellen Gerichtssaal und kann dann virtuelle KI gesteuerte Zeugen vernehmen.

00:13:59: Man kann die reine Zeugenvernehmung üben aber auch die komplette Gerichtsbehandlung, die Mediation möchte natürlich verschweigen, dass wir mit unseren Avataren menschliche Reaktionen und Emotionen nicht so darstellen können wie es in Wirklichkeit wäre.

00:14:14: Aber der Vorteil bei Courtney ist das man eben zeitunabhängig und stressfrei zum Beispiel zu Hause üben kann.

00:14:21: Man braucht keine anderen Teilnehmer, man kann jederzeit und wiederholbar üben, wie einem das gerade passt.

00:14:28: was auch ein Vorteil von Courtney ist, dass man zb die Vernehmung von Kindern üben.

00:14:33: Wir haben zum Beispiel einen CyberGrooming-Fall, wo der kleine Tim ein Computerspiel gespielt hat und dann von einem anderen Spieler gebeten wurde.

00:14:42: Dass er ihm Bilder schickt und dann hatte auch von diesem anderen Spieler ein Bild bekommen das ihn sehr traumatisiert hat.

00:14:48: und man kann dann also üben den kleinen Tim dazu zu bringen dass er das eben nochmal schildert was auf diesem Bild drauf war.

00:14:54: denn das ist eben erforderlich um dann am Ende eine Verurteilung erwirken zu können.

00:14:58: Wir haben Poms, die wir den Avataren mitgeben.

00:15:01: Das heißt, wir sagen denen was sie wissen.

00:15:03: Damit kann man natürlich auch schön spielen!

00:15:04: Man könnte dem Zeugen zum Beispiel die Anweisung geben... Du hast einen Verkehrsunfall gesehen, du hast dich aber erst umgedreht als zu dem Knall gehört hast.

00:15:14: Du hast nicht gesehen wie es zu dem Zusammenstoß gekommen ist bis dir aber sicher dass der Hintermann aufgefahren sein muss Wenn dann weitergehende Fragen kommen, wo der Avatar keine Anweisung von uns bekommen hat.

00:15:26: Dann würde er sich was überlegen, was zum Fall passt und das macht die Sache auch wieder so ein bisschen spannend, ne?

00:15:32: Weil man da eben nicht weiß, was der Avatar dann z.B.

00:15:35: sagen wird.

00:15:36: Einen Avatar haben wir so geformt, dass er betrunken sein soll in der Sitzung.

00:15:41: Die Angeklagte nämlich, die wegen Alkohol am Steuer vor Gericht steht.

00:15:45: Das ist wirklich ... Spannend und unterhaltsam auch, wie die dann performen sozusagen.

00:15:51: Also man merkt schon wenn wir prompten dass diese dieser Arbeiter betrunken sein soll.

00:15:55: das macht einen Unterschied.

00:15:56: Man kann das ganz klar erkennen an der Sprache.

00:15:59: Dass sie Schwierigkeiten hat den Richter in der richtigen Form anzusprechen Das ist schon ganz spannend.

00:16:06: Ja, XR für die Aus- und die Weiterbildung.

00:16:09: Ob im Studium oder im Handwerksbüro vermarkert.

00:16:12: Können Sie uns noch zwei drei weitere Beispiele nennen?

00:16:14: Welche Anwendungen haben sie noch?

00:16:16: Und was ist vielleicht dazugekommen im Laufe des ersten Jahres?

00:16:19: XR Campus?

00:16:22: Die Technologie grundlegend ist das meiner Sicht überall da denkbar wo Informationen verständlicher Prozesse effizienter oder Erfahrungen einfach erlebbar gemacht werden müssen.

00:16:31: Das Spanne ist ja.

00:16:32: XR verbindet die digitalen Inhalte Direkt mit unserer Wahrnehmung und dadurch entstehen halt ganz neue Möglichkeiten.

00:16:38: Und da denke ich beispielsweise, um mal das Reporter aufzumachen in der Industrie kann ich mittels VR-Technologiemaschinen oder Produktionsappläufe visualisieren im Handwerk.

00:16:49: Kann ich beispielsweise Arbeitsprozesse trainieren?

00:16:52: Ich denke dann virtuelle Schweißen!

00:16:53: Das ist ein schöner Anwendungsfall.

00:16:55: In einer Verwaltung kann ich komplexe Planungen oder auch Bürgerbeteiligung greifbarer machen.

00:17:01: Im Bildungswesen wird natürlich das Lernen deutlich interaktiver und auch viel praxisnah.

00:17:06: Da gibt es auch Studien, die das belegen.

00:17:09: Auch aber auch zum Beispiel im Gesundheitswesen sind sie eine sehr spannende Entwicklung, dass da einfach die Technologie in der Operation benutzt wird

00:17:17: um

00:17:18: besser operative Eingriffe zu machen.

00:17:21: XR entwickelt sich zunehmend von einer rein spezialen Technologie hin zu einem vielzeitigen Werkzeug für ganz unterschiedliche Branchen.

00:17:29: Und besonders die Entwicklung wie, sag ich mal Smartglasses wird die Technologie natürlich auch noch künftig, noch stärker und noch natürlicher in unseren Arbeitsalltag integrieren.

00:17:39: Ja und es spart im Endeffekt ja auch Ressourcen Es spart Zeit.

00:17:43: auch man kann zu Hause dann mal was lernen.

00:17:46: Man

00:17:47: muss jetzt nicht ein Operationssaal

00:17:48: belegen

00:17:49: um die Ausbildung voranzubringen Sondern das geht alles virtuell.

00:17:54: Herr Dr.

00:17:54: Georgiades

00:17:55: Was

00:17:55: kann denn die Verwaltung von der Wirtschaft lernen und umgekehrt in Sachen XR Technologien?

00:18:01: In Sachen Xr-Technologie ist die Verwandlung erstaunlicherweise zum Teil sogar schon weiter.

00:18:06: Zumindest in Niedersachsen, kann ich das sagen als die Wirtschaft.

00:18:10: wir sind da wirklich auch Vorreiter gewesen in der Corona Zeit so ein bisschen aus Der Not heraus haben wir im Innenministerium eben auch das kollaborative Arbeiten in XR, wenn man ja nicht mehr zusammen sozusagen räumlich arbeiten konnte.

00:18:27: Haben wir die Technologie genutzt um wirklich uns in virtuellen Räumen im Wetaverse zu treffen und gemeinsam kollaborativ zu arbeiten.

00:18:34: und diese Dynamik, die wir damals entfacht haben und für die wir auch international ausgezeichnet wurden, die haben wir uns erhalten.

00:18:42: Und haben da wirklich eine große Offenheit wirklich für diese innovative Technologie, die wir versuchen in die Wirtschaft zu transportieren.

00:18:51: Von der Wirtschaft können wir natürlich lernen Prozesse dann schnell umzusetzen.

00:18:55: Denn wenn in der Wirtschaft erkannt wird das etwas einen konkreten Mehrwert bringt, dann wird relativ schnell skaliert.

00:19:03: Da tun wir unsere Erweitung noch einigermaßen schwer, dass sozusagen von einem Ministerium reichte Lösungen danach ausgerollt werden.

00:19:11: Auf alle Ministerien auf die Kommunen und so weiter.

00:19:14: das heißt da glaube ich haben wir noch einen Anknüpfungspunkt wo wir sagen können wenn wir dann skalieren schauen wir uns an wie die Wirtschaft das macht und nehmen da einiges mit.

00:19:22: genau dazu vielleicht noch ergänzend Ich glaube auch dass die Verwaltung und Wirtschaft oft auch ähnliche Herausforderungen haben Und davon kann man natürlich voneinander lernen.

00:19:31: also ich sag mal ob es jetzt ein wirtschaftliches Unternehmen ist Personen onboarden muss oder auch bis die Verwaltung ist, die neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen onboardet.

00:19:40: Es ist natürlich das gleiche Szenarien nun ein erinnertlicher Kontext aber trotzdem kann man da die Technologie natürlich sehr gewinnbringend einsetzen

00:19:48: sich auf Neues einlassen, neugierig bleiben.

00:19:50: Ich glaube das sind Stichworte die für beide Seiten gelten.

00:19:53: auch dafür haben wir in Dieter Sachsen ein gutes Beispiel eine XR Anwendung für die Feuerwehren nämlich mit

00:20:00: Firefighter

00:20:00: VR gehören langweilige Dienstabende und Nachbuchsorgen eigentlich der Vergangenheit an wie ich von der Feuerwehr Nordheim erfahren habe.

00:20:08: Mein Name ist Konstantin Menicke aus dem schönen Landkreis Nordheim.

00:20:10: Ich bin zuständig für die Nachwuchsgewinnung vor Ort und auch für den Bevölkerungsschutz, und wir arbeiten seit drei Jahren mit Firefighter VR haben das in den ersten Stunden als es die Software gab schon ausprobiert und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

00:20:22: Und mit dieser Software hat man die Möglichkeit in echte Szenarien wie zum Beispiel ein Waldbrand einzutauchen und das ganze Team also alle anderen die zu dem Dienstabend auch gekommen sind sehen das auf der Leinwand und können interaktiv mitbestimmen hey das machst du richtig gut oder da würde ich mir noch mal was anderes vorstellen gibt uns ganz neue Ausbildungsmöglichkeiten und vor allem erreicht es sehr viele Menschen.

00:20:41: In der Nachwuchsgewinnung haben wir sehr große Erfolge, weil junge Menschen sagen hey Feuerwehr kostet meine Freizeit was krieg ich denn dafür?

00:20:48: Wir können Ihnen zeigen das sind Sachen die auf dich warten ist natürlich Action geladen aber es ist auch sehr viel Teamgeist mit dabei um das virtuell an jedem Ort quasi aus dem Koffer heraus simulieren zu können dass es für uns ein richtiger Gamechanger könnte man sagen.

00:21:00: das funktioniert richtig gut.

00:21:02: Wir können Simulation machen, für die ich in der echten Welt sehr viel Vorbereitung bräuchte.

00:21:06: Natürlich auch sehr hohe Kosten.

00:21:07: hier kann nicht mit einem Mausklick immer wieder die gleichen Szenarien darstellen was uns Zeit spart, Kosten spart und die Möglichkeit gibt dass wir sehr viele Feuerwehren bereisen können.

00:21:16: wenn wir die Zeit mal zusammen rechnen.

00:21:17: in diesen drei Jahren kommen wir auf über tausend Stunden die wir mittlerweile das System eingesetzt haben.

00:21:21: Bei der Feuerwehr lernt man, dass man die Lage sehr gut erkunden muss.

00:21:24: Das bedeutet ich muss sehen wo lauern gefahren für mich und meine Kameradinnen und Kameraden.

00:21:29: So eine Simulation gibt es da zum Beispiel ein brennendes Haus.

00:21:32: du läufst um das ganze Gebäude rum guckst.

00:21:34: Wo sind Türen offen?

00:21:35: Wo brennt es tatsächlich?

00:21:36: Sind vielleicht Menschen in Gefahr?

00:21:38: diese Stellen markierst du virtuell Und das Ganze ist so Für deinen Kopf Real, dass man auch wenn man zum Beispiel in die Brandbekämpfung reingeht das Gefühl hat es wird um mich herum tatsächlich warm so wie man's im echten Leben schon mal gespürt hat.

00:21:52: Also der Kopf lässt sich darauf ein.

00:21:53: wenn man das selber auch macht dann hat man so ein bisschen diese Gamification also lernen spielerisch und durch das Teamgefühl hat man ganz neue Dienste die viel interessanter sind als man es von früher kennt.

00:22:03: Also der vierjährige interessiert sich für VR, genauso wie fünfundachzig war er älteste.

00:22:08: Der bei einem Stadtfest in Einbeck auf uns zukam und sagte das will ich auch mal ausprobieren überhaupt gar keine Berührungsängste hatte.

00:22:13: Und dass es eben wir können zeigen Feuerwehr Das ist nicht nur das Feuerlöschen wie man's von früher kannte sondern Es ist sehr viel technische Hilfeleistung mit dazugekommen.

00:22:20: und Wie diese Faszination Technik funktioniert?

00:22:22: Das kann man ausprobierend indem man eine ganz andere Welt einsaucht und wenn Man die Brille wieder abnimmt ist man wieder da wo man vorher war.

00:22:28: Ganz toll für uns.

00:22:30: Ja, das klingt nach einem guten Erfolg.

00:22:33: Ich durfte die virtuelle Anwendung selbst auch mal ausprobieren.

00:22:36: also man hat wirklich das sogenannte Hohlstrahlrohr in der Hand und steuert dann das Wasser über die Controller, die daran befestigt sind Und ja, man hört es tatsächlich knistern und es wird einem warm wobei körperliche Reaktionen auch bei anderen VR-und AR-Anwendungen durchaus vorkommen.

00:22:51: Mein erstes Erlebnis damit war vor einigen Jahren eine Achterbahnfahrt und da gab's dieses flaue Gefühl im Magen gratis dazu obwohl man bequem einem Sessel auf dem Boden sitzt.

00:23:01: Also Spiele und Spaß sind offenbar der Schlüssel, um Begeisterung zu wecken bzw auch teure und unmögliche Szenarien zu simulieren wie wir gehört haben und eben für den Ernstfall zu trainieren.

00:23:13: Herr Markhardt in welchem Bereich ist XR-Technologie noch denkbar?

00:23:16: Wie wird sich das auch entwickeln?

00:23:18: Genau, ich hatte ja gerade schon ein paar Aufzählungen gemacht.

00:23:21: Aber wir sehen natürlich dass die Technologie sich auch rasant weiterentwickelt wie das mit ihrer Technologie ist.

00:23:25: also ganz konkret die Brillen werden tendenziell immer leichter, immer kompakter leistungsfähiger und natürlich deutlich intuitiver Und die Szenarien die wir da drin sehen werden auch viel realistischer, natürliche und noch immersiver als zuvor Weil zum Beispiel die Darstellungsqualität an sich enorm verbessert.

00:23:45: Also, die virtuellen Welten wirken einfach realistischer als nicht mehr so vor Pixel, wie wir gerade von ihm gehört haben.

00:23:50: hier Die Bewegungen werden natürlich ja die Interaktion viel präziser und dadurch entsteht dann auch viel schoner das Gefühl dass ich in einer echten virtuellen Umgebung bin.

00:24:00: Und besonders spannend – und das möchte ich noch mal hervorheben – ist auch natürlich die Entwicklung im Bereich künstlicher Intelligenz.

00:24:05: Wir haben es ja gerade auch in dem Ausschnitt gehört von Coordination, von den virtuellem Gerichtssaal.

00:24:10: Das ist natürlich ein enormes spannendes Feld, weil gerade diese Anwendungen zeigen wie KI und XR zusammenwachsen.

00:24:18: Beispielsweise die Erwartage angehen auch viel dynamischer Gespräche wegen natürlicher und Trainingsimulationen dann somit noch realistischer.

00:24:25: Und gleichzeitig sehen wir dass die Einstichsüden auch sinken.

00:24:30: Die Technologie wird günstiger, wie das normalerweise mit Technologie ist zum Glück auch mobiler, somit auch einfacher transportierbar.

00:24:40: Man kann die Brillen oder die Technologie beispielsweise viel flexibel bei den Workshops und Entschulungen einsetzen und dann noch direkt vor Ort die Menschen damit begeistern.

00:24:49: Wir sehen aktuell schon die nächsten spannenden Entwicklungen und das Thema Smart Glass ist wir waren jetzt auf vielen Konferenzen.

00:24:55: also wie ich es gerade gesagt habe alles wird kleiner und die Geräte werden eintagstauglicher.

00:25:02: XR spielt da auch eine sehr, sehr große Rolle in Verbindung mit der künstlichen Intelligenz.

00:25:07: Und ich bin mal gespannt wie wir es dann in den normalen Arbeitstag zukünftig rentigieren können.

00:25:11: Man merkt also, XR entwickelt sich unglaublich schnell und deshalb ist es wichtig dass die Verwaltung und Wirtschaft auf frühzeitig praktische Erfahrungen mit dieser Technologie sammeln

00:25:21: Stichwort in den normalen Alltag integrieren.

00:25:23: Herr Dr.

00:25:24: Geogjades, was denken Sie?

00:25:25: Wo wird die Reise hingehen?

00:25:27: Haben wir künftig vielleicht ganz selbstverständlich XR-Brillen auf und bewegen uns ganz ungeniert durch den virtuellen Raum auch wenn es im realen Leben dann vielleicht doch immer noch komisch aussieht?

00:25:38: Das ist eine sehr spannende Frage.

00:25:40: Wenn man mich fragt, wo stehen wir in fünf oder zehn Jahren dann kann ich mir durchaus schon vorstellen dass wenn wir an den Arbeitsplatz der Zukunft denken das wird durchaus eine leichte Brille die wir gar nicht mehr von einer normalen Brille unterscheiden können auf haben vielleicht gar nicht mit einem Bildschirmen arbeiten, sondern eben über diese Brille die Informationen eingeblendet bekommen.

00:26:02: Wie überkünstliche Intelligenz Vorfilterungen vornehmen können beispielsweise morgens wenn ich normalerweise den PC anmache oder dann in dem Fall die die Brille aufsätze mit die wichtigsten E-Mails schon zusammengefasst werden angezeigt werden was sind die wichtigste Termine?

00:26:17: man seinen Tag eben mit dieser visuellen Bestützung besser strukturiert bekommt wir Meetings im virtuellen Raum viel realistisch mit einander durchführen und wir eben viel kollaborativer in Projekten zusammenarbeiten.

00:26:31: Das kann ich mir schon sehr, sehr gut vorstellen.

00:26:33: und dass wir einfach das Medium XR nutzen für uns gar nicht in der Absolution also dass wir immer im immersiven Raum unterwegs sind.

00:26:42: Beispielsweise kann man in so einer Brille auch ganz klassische Inhalte die wir aktuell am Bildschirm angezeigt bekommen, auch die angezeigt der virtuellen Welt mit der realen Welt passieren, sowohl im Arbeitsalltag als auch im privaten.

00:26:59: Also wenn wir beispielsweise aktuell jeder in unsere Rosentasche gucken dann haben wir ein Smartphone dabei wo wir alle Informationen draufhaben, wo wir mit navigieren und telefonieren und ich könnte mir schon vorstellen dass wir in fünf bis zehn Jahren keine Smartphones mehr in eine Tasche haben sondern alle eine Brille aufhaben und uns damit durch die Innenstädte bewegen, navigieren lassen, telefonieren und interagieren.

00:27:26: Das ist kein abregiges

00:27:28: Szenario.".

00:27:30: Und da muss der Computer sich auch nicht bei jeder einzelne Nachricht melden sondern ich kriege eine Zusammenfassung und nur ein Signal und spare damit vielleicht dann auch nochmal Zeit und Nerven!

00:27:40: Zum Schluss, Herr Markhardt wäre jetzt noch Gelegenheit eine Einladung zum XR Campus auszusprechen.

00:27:45: Wir haben es vorhin schon

00:27:46: angedeutet für wen ist das was?

00:27:48: Wer kann sich melden

00:27:49: und wo?

00:27:50: Sehr gerne!

00:27:50: Der XR campus richtet sich grundsätzlich an alle die neugierig auf die XR Technologie sind.

00:27:56: wir

00:27:56: aktuell die Zielgruppe Wirtschaft und Verwaltung und ladern natürlich jeden ein hier besonders im Xr Campus zu kommen nach Hannover.

00:28:04: Unser Ziel ist es aber auch perspektivisch in die Fläche zu fahren, zu den Unternehmen und zu den Kommunen.

00:28:09: Und uns ist auch ganz besonders wichtig dass man jetzt aktiv keine Vorkenntnisse braucht.

00:28:14: Also viele Menschen, ich habe das ja erwähnt haben wenig Berührungspunkte mit XR und genau dafür sind wir da als XR Campus.

00:28:21: Bei uns kann man die Technologie ausprobieren, man kann konkrete Anwendungen kennenlernen und wir überlegen dann gemeinsam wo XR ...in alberts Alltag mehr Rette schaffen kann.

00:28:31: Ganz konkret bieten wir Workshops an, wir haben Austauschformate... ich denke dann unser Lunch- und Learn-Format was für einmal im Monat ganz entrisch werde.

00:28:37: ich habe auch eine herzliche Erinnerung in dieser Stelle für die jetzt zuhören schaut doch mal da vorbei.

00:28:42: Und natürlich das möchte ich auch noch mal hervorheben Wir haben ein enormes Netzwerk dahinter ein Expertennetzwerk und damit auch den Zugang.

00:28:49: Also wenn Sie da draußen Interesse haben sprechen sie uns gerne an und wir gucken dann wie wir daraus beispielsweise ein Plopprojekt machen.

00:28:56: Und ganz

00:28:57: konkret, wie kann man uns kontaktieren?

00:28:59: Das ist über die Nier Sachsen-Next-Diktale-Agentur oder einfach bei unserer Webseite www.xrcampus.de.

00:29:07: Man muss an dieser Stelle sagen wir sind auch sehr aktiv auf LinkedIn da einfach gerne den XR Campus in dem Suchfeld eingeben und uns gerne folgen.

00:29:14: Da kriegt man auch Einträge so was wir tätig mal machen.

00:29:18: Ich kann wirklich sagen XR muss man erleben.

00:29:21: Darüber zu spenden ist eine Aber selbst auszuprobieren ist etwas ganz anderes

00:29:25: Das stimmt.

00:29:26: Vielen Dank für den Austausch ein Jahr nach dem Start des XR Campus in Niedersachsen, Erlebnisraum und Expertennetzwerk bei der Nieder Sachsen-Next Digitalagentur unterstützt und gefördert vom Ministerium für Wirtschaftsverkehr und Bauen und vom Ministeriums für Inneres Sport und Digitalisierung.

00:29:46: Übrigens ein gutes Beispiel wie hier verwaltungsübergreifend zusammengearbeitet wird für die Verwaltung, für die Unternehmen.

00:29:55: Ich darf mich bedanken bei Herrn Dr.

00:29:57: Alexander Georg Yardes, Chief Information Officer des Landes Niedersachsen und bei Philipp Markhardt dem Projektleiter XR Campus von der Niednersachsen Next Digital Agentur.

00:30:07: Vielen Dank!

00:30:09: Und tschüss bis zum nächsten Mal!

00:30:15: Das war digital gedacht – ein Podcast von Niedtersachsen Next.

00:30:20: Hören Sie mal wieder rein.

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