Machen einfach machen: Ali Mahlodji – Vom Flüchtlingskind zum Unternehmer

Shownotes

Wir sprechen über: • Alis Kindheit, Flucht und Identität • Warum Scheitern oft ein Wendepunkt ist • Die Entstehung von whatchado und der Mission dahinter • futureOne und seine Arbeit mit Führungskräften • Die Jugendliche echte Stärken entdecken • New Work, Purpose und generationenübergreifende Zusammenarbeit • Was Schulen tun sollten, um Unternehmergeist zu fördern • Drei konkrete Tipps für junge Menschen, die gründen wollen

Ali teilt persönliche Geschichten, überraschende Einsichten und praktische Empfehlungen – für Jugendliche, Gründer*innen, Führungskräfte und alle, die ihren eigenen Weg finden oder neu ausrichten möchten. Eine inspirierende Folge über Mut, Neugier, Selbstwirksamkeit und die Kraft, das eigene Leben selbst zu gestalten.

Personen Ali Mahlodji → Website: https://ali.do → futureOne: https://futureone.io → whatchado: https://www.whatchado.com Samir Roshandel → Niedersachsen.next Startup https://www.linkedin.com/in/samirroshandel/

Themen der Folge • Flucht, Identität und frühe Prägung • Schulabbruch, Stottern und 40+ Jobs • Die Lehre aus seiner Mutter: „Wenn du willst, schaffst du alles“ • Vom Informatikstudium zur Konzernkarriere • Der Wendepunkt: Sinnkrise → Lehrer → Gründer • Die Entstehung von whatchado • Zukunft der Arbeit, New Work, Purpose • Generation Z verstehen • Entrepreneurship in Schulen • Visualisierung & Gehirnforschung • 3 Tipps für junge Gründer*innen

Erwähnte Organisationen & Personen • futureOne → https://futureone.io • whatchado → https://www.whatchado.com • UNICEF (Ehrenbeauftragter) → https://www.unicef.de • Mirno More Friedensflotte → https://www.mirnomore.org • EU-Jugendbotschafter (Lebenszeit) • Richard Branson & seine Biografie als Inspiration • Die Höhle der Löwen (Bezug auf Unternehmertum)

Transkript anzeigen

00:00:06: Machen, einfach machen.

00:00:08: Der Niedersachsen NEXT Starter Podcast mit Samir Roshandel.

00:00:17: Wer kommt zu einer neuen Folge des Niedsachsen NEX Starter-Podcast?

00:00:20: Heute haben wir einen ganz besonderen Gast, Ali Maloji.

00:00:23: Österreicher Unternehmer, Mehrfachgründer,

00:00:25: besteller Autor

00:00:26: EU Jugendbotschafter und eine der gefragtesten Keynotespeaker Europas.

00:00:32: Seine Geschichte für fünf Lüftlingsheimen bis in internationale Führungsetagen von über vierzig Jobs bis hin zur Gründung der Plattform

00:00:39: Watchadoo

00:00:40: und seines Unternehmens Future One.

00:00:43: Ali inspiriert Millionen Menschen weltweit, unterstützt die Jugendliche bei der Berufsorientierung und begleiteten Unternehmen durch Transformation- und kulturellen Wandel.

00:00:52: Im Nieresachsen Next Tata Podcast erzählte er es so nächst über seinen außergewöhnlichen Lebensweg!

00:00:58: Ich war drei Jahre alt, wir sind dann geflohen mit einer Schlepperbande, haben uns dann über die Türkei nach Österreich geschafft Und die erste Zeit in Österreich war ich an einem Flüchtlingsheim.

00:01:08: Und dann, Gott sei Dank, sind wir dann in Europa geblieben.

00:01:11: Also die Entscheidung meiner Eltern waren auch okay und wir bleiben in Europa.

00:01:13: In diesem Fall war das Österreich zu erst einmal kurz in Köln, dann wieder nach Wien... ...und eigentlich hätten mir die USA wollen weil LA leben glaube ich über eine Million Persen.

00:01:23: Ja aber meine Familie hat beschlossen, dass sie lieber in Europa und ich muss ehrlich gesagt sagen, dass er die beste Entscheidung, die Sie hätten treffen können.

00:01:30: Warum?

00:01:31: Nun, ich wollte das Kind immer weg aus Europa.

00:01:33: Ich dachte mir es ist total langweilig.

00:01:35: Dann weißt du einmal in den USA siehst du das Leben dort an und merkst okay wenn du Kohle hast, ist das okay?

00:01:40: In den USA da aber es ist kein Land welches auf der solidarische Achte, welches wirklich darauf achtet dass jedes kind wirklich die Chance bekommt einen eigenen Weg zu gehen.

00:01:50: Sondern da geht es darum, wie viel Kohle hast du?

00:01:52: Und wenn du in den USA dich verletzt und krank wirst.

00:01:56: Das ist die Frage der Frage des Geldes ob du überleben kannst oder nicht.

00:01:59: Und das ist schon eine Sache wo ich sagen muss... ...des Europas vom Socialen Mindset um sehr vieles weiter.

00:02:08: gerade auf diesem Boden solltest du beginnen etwas Eigenes zu gründen was eigenes zu tun und nicht eben Angst haben ständig was zu verlieren.

00:02:19: Wie hat dich zu dem, was du erzählt hast noch deine Kindheit geprägt?

00:02:23: Du bist ja mit drei Jahren nach Deutschland gekommen.

00:02:25: Was hast du alles erlebt von der Reise bisher hin?

00:02:29: Was würdest du sagen?

00:02:30: Was war der Punkt in deiner Kindheit vielleicht auch eure Fluchtgeschichte wo sie dich am meisten geprägte?

00:02:38: Kannst du dich an konkrete Punkte ändern?

00:02:41: Ich kann mich oft daran erinnern wie ich zum Beispiel vor den Menschen ausgelacht worden bin weil ich der Braune bin.

00:02:48: Also es gab man mal Jugendliche, die meine Familie mit mich einfach beleidigt haben.

00:02:52: Oder ausgelacht haben zum Beispiel.

00:02:54: Du bist ja der Braune!

00:02:56: Ihr seid ja die Außelbänder.

00:02:57: Ihr habt ihr kein Geld?

00:02:58: Ich war einmal auf einem Jugendcamp von den Wiener Kinderfreunden.

00:03:02: Da gehen Familien oder Kinder hin, die tendenziell weniger Geld haben.

00:03:06: Das sind so geförderte Familienurlaube und da waren wir in unserem Hotel und da war noch andere Kinder dort, die mit ihren Eltern ganz normal dort waren.

00:03:16: Der Einer hat eines Tages zu mir gekriegt, der hat keinen Wunder.

00:03:18: Wenn du jeden Tag dasselbe anhasst ihr seid ihr Arm und ich hab nicht verstanden was der meint.

00:03:23: weil für mich hatte ich das Gefühl die sind arm weil ich hätte genug zum Essen, zum Trinken.

00:03:28: Und dann habe meine Mutter damals damit konfrontiert gesagt Mama umwas meint der?

00:03:33: Meine Mutter hat mir versucht das zu erklären und da ist man so prägend in meiner Kindheit.

00:03:37: aber ich habe auch präjungen.

00:03:39: Für jede Person, die mich beleidigt hat, gab es zehn Menschen, die an uns geglaubt haben.

00:03:43: Die uns auch geholfen haben und ich hab halt auch sehr früh gemerkt... ...dass viele was für andere normal ist bei uns einfach nicht stattfindet.

00:03:50: also wir hatten keinen Fernseher Wir hatten keine großartigen Urlaube!

00:03:54: Für uns gab's das nicht.

00:03:55: einfach ins Kino gehen oder wenn Schwimmbad gehen gibt's halt einfach mal ein Eis Oder wir gehen mal was essen.

00:04:03: Das gab's einfach nicht.

00:04:04: Es gab nicht den neuesten Klamotten Und das hat mich schon dazu gebracht, mir irgendwann zu denken als Kind.

00:04:12: Irgendwann zeig ich es euch an!

00:04:14: Alle, die mich auslachen, irgendwann zeige ich's euch und ich muss zugeben dass meine Mutter mich sehr stark darin bestärkt hat immer zu verstehen.

00:04:24: Also meine Mutter hat immer gesagt wenn du willst alle schaffst du alles?

00:04:27: Also sie hat immer sagt lasst dir von niemanden einredigen, dass du was nicht kannst.

00:04:31: Du bist toll wie du bist.

00:04:32: Diese zwei Dinge diese bedingungslose Glaube hat mich als Mensch unabhängig von meinen Schulnoten Und das Ganze.

00:04:38: Das andere, wenn du was willst, dann schaffst du alles!

00:04:41: Das habe ich seit meiner Kindheit in Dauerschleife zu Hause gehört und das hat wahrscheinlich auch mein Selbstvertrauen sehr stark geprägt.

00:04:49: Hast du noch Geschwester alle?

00:04:51: Ja, ich hatte einen Bruder... ...und der ist genauso geprägt worden wie ich.

00:04:55: Aber er hatte natürlich die selben Probleme wie ich da das Kind auch begonnen haben zu stottern nach der Schneidung unserer Eltern.

00:04:59: Der hat halt auch die Schule wegen geschmissen wie ich, auch später studiert auf einem zweiten Bildungsweg gemacht wie ich Eher im Bereich Kommunikation, Marketing sehe ich mich in der IT-Welt.

00:05:09: Der ist auch ein total intelligenter Typ, einiges jünger als ich aber der hat genauso wie ich auch diese Spruggles gehabt mit Selbstwert.

00:05:17: Wer sind wir?

00:05:18: Identifikation... genau.

00:05:21: Spannend!

00:05:21: Hast du mal die Jungs, die dich damals ausgelacht haben, mal begegnet heute?

00:05:27: Ja einer hatte sich dann bei mir beworben.

00:05:30: Ach

00:05:30: was?!

00:05:32: Ich hab vor.

00:05:33: Ich habe vor zehn, zwölf Jahren mein erstes Unternehmen gegründet und habe einen von diesen Typen mal getroffen.

00:05:39: Der war damals, der hatte einen zweifachen Doktortiteln wahr, Universitätsassistent und hat mir dann erzählt dass er seinen Job so hasst, wobei es so langweilig ist, der war in einem Laborbereich Und da habe ich mich besucht im Büro und habe gesehen wie cool's bei uns ist.

00:05:54: und beim Rausgehen sagt er zu mir alle ganz ehrlich, egal was es ist wenn du mal das Gefühl hast Du brauchtest mich, der für dich arbeitet, ich könnte dir sofort morgen wenn du es möchtest.

00:06:04: Und das war halt, wie soll ich sagen?

00:06:06: Ich glaub', dass diese Menschen die mich früher ausgelacht haben, die wussten ja nicht besser!

00:06:11: Ich meine da bist du ein Jugendlicher und versuchst dich selbst zu finden... ...und das haben sie halt damals gerade auf meiner Kappe ausgelebt, ihre Obertheit, die gerade kommt.

00:06:22: Aber ich hab viele von denen Jahre später getroffen sehr vieler und ich muss ganz ehrlich sagen, die wenigsten von den sind in dem was sie heute beruflich machen wirklich erfüllt.

00:06:33: Also fast keiner von denen, da könnte man natürlich ein bisschen Schadenfreude sagen.

00:06:37: Aha!

00:06:38: Ich wusste es aber Gott sei Dank bin ich nicht zu lange geworden.

00:06:42: Aber die haben mir dann schon zu verstehen gegeben dass das was ich auf die

00:06:46: Beine gestellt habe

00:06:48: sie das sehr wertschätzen.

00:06:51: Das muss man schon sagen

00:06:52: ja Kann ich mir gut vorstellen?

00:06:55: Wie war dein Wertegang?

00:06:56: Du hast ja die Schule besucht irgendwann und wie war das denn?

00:07:01: Du hast ja auch auf dem zweiten Weg dein Abi gemacht quasi.

00:07:04: Erzähl

00:07:09: da mal!

00:07:25: Und ich wollte mich vor der Klasse nicht planieren, deshalb habe ich immer Schule geschwänzt.

00:07:32: Ich war einfach nie da und hatte die schlechte Schuhnoten.

00:07:34: Deshalb habe ich auch in die Schule hingeschmissen.

00:07:36: Aber ich habe als Jugendlicher viel gelesen.

00:07:38: also wir hatten ja kein Fernseher oder so.

00:07:41: aber wir hatten von der struktischen Bücherei im Wien einen Ausweis mit dem du jede Woche zehn Bücher ausbauen konntest gratis Und meine Mutter war mit uns in meinem Bodo-Mirren der Kindheit ständig in der Bücherei.

00:07:54: Also wir haben ja ständig Bücher ausgebaut und haben so alles ständig gelesen, also da bin ich so dankbar meiner Eltern, dass sie kein Fernseher hatten oder nur gelesen haben oder gezeichnet haben... ...und dann habe ich als ich hier in die Schule hingeschmissen hab, so nebenbei ein Buch in die Hand bekommen vom Gründer von Virgin, das ist der Richard Branson, der Unternehmer und der Typur glaube ich, in seiner Jugendleckersthänikart, der war immer richtig schlecht, arbeitungsbuch beschrieben wie er seine Talente entdeckt hat unter den Träumen gefolge ist.

00:08:21: und plötzlich hat dieses Bild eines Tages euch unternehmen.

00:08:25: Und da habe ich gleich noch Bücher gelesen, die haben wir halt so gedehnt in den Kopf gesetzt.

00:08:28: und parallel dazu hat mir ein ehemaliger Lehrer mich darauf hingewiesen dass ich auf jeden Fall eine Schule machen soll oder irgendeine Ausbildung.

00:08:36: aber der hat eben gesagt aber Ali wenn du diesmal was lernst lern nur etwas für dich selbst.

00:08:41: und übergessener Schule warst du immer gut informatik das mich richtig motiviert dass sich nochmal einer ausbildung macht oder in die schule gehen.

00:08:49: Und da ich aber die Schule hingeschmissen hatte, war ich gezwungen, Vollzeit zu arbeiten.

00:08:52: Ich musste selbst Kohle verdienen und hab Boden geputzt und ich habe auf Baustellen gearbeitet.

00:08:57: Ich hatte ganz viele verstehende Jobs.

00:08:59: Aber ich bin jeden Abend auf eine Schule gegangen mit Schwerpunkte Informatik.

00:09:03: Weil Informatika hat mich immer interessiert mein Leben lang.

00:09:06: nur ich habe mir gedacht, ich bin nicht so intelligent seit dafür.

00:09:09: Dieser Lehrer hat mich damals animiert erst mal dazu versuchen.

00:09:13: dann habe ich diese Schule mit Auszeichnen bestanden wirklich in Rekordzeit, obwohl ich Vollzeit gearbeitet habe.

00:09:19: Und dann habe ich gemerkt, wow!

00:09:21: Wenn mich was interessiert und ich mache es nur für mich... ...dann ist das Lernen eigentlich sehr leicht.

00:09:28: Dann habe ich studiert auch Informatik verteilte Computersysteme.

00:09:32: Das sind sehr schwere Spektra-Studium.

00:09:35: Und das dauert eigentlich drei Jahre.

00:09:36: Ich hab durchstatt den drei Jahren in zwei Jahren absolviert um ein paar Parallelder zu Vollzeit gearbeitet.

00:09:43: Das heißt, was ich damals gelernt habe war, dass ich mich selbst neu erschaffen aber auf Basis von Talent, die schon da waren.

00:09:49: Und mit diesem Bild ich tue es für mich selbst und nicht für die Gesellschaft, nicht meine Mama, nicht für den Arbeitsmarkt sondern für mich zu meiner Zukunft.

00:09:57: Das hat eine Eigenname entwickelt.

00:10:00: und dann plötzlich bin ich in die Konzernwelt gekommen zu Siemens bei einem US-Unternehmen.

00:10:04: Dann hatte ich eine Sinnkrise meinem Leben ob denn wirklich das Kohle verdienen das Einzige ist?

00:10:08: Da bin ich leerer geworden im Gymnasium und habe gemerkt dass die Schüler in der Schule absolut nicht wissen was sie tun sollen.

00:10:15: Und so entstand dann die Idee zu einer digitalen Plattform, der meines Watchers Tour eine Berufs- und Entwicklungsplattform für Kinder.

00:10:21: Die ich immer in meiner Freizeit gemacht habe und die wurde da ein riesengroßt, die mich dann drei Jahre geleitet... ...die war da in sechs Ländern, hat Millionen Jugendlicher bei der Berufsentwicklung geholfen, tausende Lebensgeschichten haben wir dort eingesammelt damit jugendliche Lernen können von Geschichten anderer.

00:10:35: und dann hab' ich auch gemerkt okay?

00:10:37: Das was ich machen wollte, diese Plattform mal zur Bahn für Inspiration mit meinen Schülerinnen und Schülern ist viel größer geworden als ich dachte.

00:10:43: Da hatte ich meine Ziele schon längster erreicht aber das dann übergeben einen meiner Co-Foundar und habe dann begonnen eine Unternehmensberatung zu machen und Unternehmen zu helfen die sich gut entwickeln wollen und hab heute eine richtig coole Firma Die Hälfte ihrer Zeit Kindern die Angst oder Zukunft nimmt und der andere Hälfe der Zeit Führungskräfte und Leader in der Welt vorbereitet in meinem Zett auf das, was auf die Welt kommt.

00:11:10: Und so hat man unternehmlicherweise begonnen mit einer Anstellung am Anfang und das Ganze aber mit Büchern aus meiner Kindheit, die mich eigentlich inspiriert haben und der echte Durchbruch von meinem Leben kamen.

00:11:18: Das habe ich sich heute immer wieder wenn ich Dinge tue, die ich glaube... ...und wenn ich meinen Talenten folge.

00:11:26: Also wenn ich diese zwei Dinge kombiniere – und es geht auch für alle Jugendlichen da draußen in der Welt oder auch an jeden Erwachsenen – wenn du diese drei Dinge kombinierst und du versuchst das Gutes in der Welte zu machen kommt meistens etwas sehr, sehr schönes Positives aus.

00:11:40: Ich glaube trotzdem mehr als eine Firma, so wie ich das gesehen habe.

00:11:45: Vielleicht erst mal ne Frage vorab?

00:11:47: Awatcha du bist da noch drinne?

00:11:49: Nein, da bin ich draußen und hab das aufgebaut.

00:11:52: Es war am Anfang nur ein kleiner Gemeindezügeverein.

00:11:54: Das war eigentlich nur eine Idee die ich zunehmbar hatte.

00:11:57: Zufallig wurde unter dem Traum, es wurde ziemlich groß Und ich bin aber jemand.

00:12:02: Wenn ich bei Dingen einen Impact haben kann wirklich was beantragen kann, bin ich auch Teil davon.

00:12:08: Aber wenn ich merke das Ding ist jetzt schon ein eigener Fahrgefäß an jemanden kümmert sich selbst runter und wird sein eigenes Management in einer eigenen Struktur, ein eigenes System, dann gehe ich immer raus.

00:12:16: Ich habe dafür andere Start-ups wie ich investiert bin im Bereich Klimaschutz, im Bereich nachhaltiger Fashion.

00:12:23: Ich hab meinen eigenen Unternehmen...ich sitze auch in so vielen Gremien weißt du?

00:12:26: Ich sitze mit deutschen Bundesregierungen zum Beispiel im Gremium für Fachkräftemangel.

00:12:30: Das war im Jahr fourhundzwanzig und zweihund zwanzig.

00:12:33: EU-Jugend Botschafter, ich bin im Volksbusinesskanzler.

00:12:35: Es sind so viele Themen, gebrauchen es so viel Zeit das ihr irgendwann checken musst in Wahrstecks von der Energie und wo sagst du nein?

00:12:45: Und das ist auch ein Prozess, den man lernen muss glaube ich wenn man etwas Eigenes startet.

00:12:49: Aber wann hast du diesen Prozess gelernt zu pyruisieren und zum richtigen Zeit Nein zu sagen?

00:12:57: Ich wünschte ich könnte dir jetzt die Antwort geben dass ich das perfekt gelernt habe.

00:13:02: Es ist meistens so, dass wir Menschen immer mehr machen als das was zeitlich möglich ist.

00:13:08: Das heißt wir haben eine Idee und finden uns cool und sagen ja I do it!

00:13:13: Und dann merkst du irgendwann oh shit sieben Tage die Woche.

00:13:16: für unsere sechs Stunden hat der Tag nur.

00:13:18: Ich möchte doch schlafen.

00:13:18: ich hab meine Beziehung mit meinen Freunden jetzt bin ich Vater auch seit fünf Jahren.

00:13:23: Das heisst ich habe es eben auf den harte Tool gelernt indem ich irgendwann körperlich an meine Grenzen gekommen bin und gemerkt habe wow Also, als ich dreißig Jahre alt war, jeder Nacht vier Stunden schlafen.

00:13:35: Während der Start-up-Grundungsphase war leicht möglich.

00:13:39: Wenn du aber dann schon so sieben und dreißzig acht oder dreizig bis die Krise zu hören findest, merkst du, da ist vielleicht nicht so gesund!

00:13:45: Und das heißt, dass kommt mit der Zeit.

00:13:47: also... Du übernimmst dich immer?

00:13:48: Ich hab mich übernommen, kam an eine Grenze und gemerkt, ach stopp!

00:13:52: Irgendwas passt nicht.

00:13:53: Und dann natürlich wirst du klüger und dann setzt du Prioritäten.

00:13:56: Und ich habe seit einigen Jahren gelernt wenn eine Anfrage zu mir kommt Und in mir, also nicht der Kopf sondern in mir.

00:14:05: Mein Körper wie auch immer du es nennen möchtest sagt yes das möchte ich wirklich machen dann sage ich ja.

00:14:14: wenn aber irgendwas mich sagt naja ich war erst nicht vielleicht und ich merke ich beginne es mir schön zu reden Dann lasse ich die Finger davon.

00:14:23: Also das Leben ist zu kurz um Dinge zu machen wo dann vielleicht in zwanzig Jahren sich das auszahlt.

00:14:30: So, ich habe gelernt zu produzieren und was ich natürlich mache ist die meisten Menschen, die ihren Kalender planen, tragen zum Beispiel Termine ein, die geschäftlich wichtig sind.

00:14:42: Und wenn sie dann Termine mit Freunden eingefragen haben, kann es sein dass der Termin mit den Freunden sofort verschoben werden wird, wenn etwas businessmäßiger sein kommt, was wichtiger ist.

00:14:51: Was ich halt gelernt habe ist, wenn du Termine Oder mit Menschen, die wichtig sind, dass in einem privaten Umfeld oder auch Themen mit dir selbst du mit dir alleine mal drei Stunden.

00:15:01: Dann ist das genauso wichtig wie ein Termin mit dem Vorstand irgendwo oder mit dem Spitzenpolitiker oder Politikerinnen.

00:15:07: und das einmal so zu verstehen und deine eigene Zeit zu beschützen ist wichtig.

00:15:12: und das Thema ist halt Du musst für dich in deinem Leben einen Überthema haben.

00:15:16: Warum machst du das alles?

00:15:18: Weil du noch besser Prioritäten setzen kannst.

00:15:20: Weil die meisten Menschen tun sich so schwer, nein zu sagen weil sie gar nicht wissen zu was sie ja sagen sollten und ich finde den Leuten überlegt ihr gut.

00:15:27: Was ist dir im Leben wichtig?

00:15:29: Nimm dir Zeit Mach dir wirklich bewusst Du willst als Vater da sein!

00:15:34: Du willst zu deiner Freundin da sein.

00:15:35: Du willst in diesem Projekt wirklich zu dem besten gehören.

00:15:38: am Markt Findest du drei vier fünf Sachen oder sagst zu denen sagst du wirklich Ja Und dann lässt es relativ leicht auch nein zu sagen zu den Dingen, weil du weißt so was du ja sagst.

00:15:48: Und die meisten Menschen, die ich kenne können keine Entscheidungen treffen, weil sie gar nicht wissen zu was sie im Leben wirklich ja sagen.

00:15:55: und das erfüllt ihnen das Nein und sagen so schwer und dann wird die Arbeit natürlich mehr, die Prioritäten sind dann total im Keller.

00:16:02: aber es ist ein Prozess.

00:16:03: das zu lernen muss ich auch ganz ehrlich sagen

00:16:05: Wie viele Unternehmen hast du aktuell?

00:16:07: Also das Unternehmen, das ich selbst leite ist eines.

00:16:10: Das leite ich direkt und dann gibt es einige Subunternehmen wo wir die ganzen Jugendthemen machen, wo wir diese Füllungsthemen machen.

00:16:16: Dann gibt es zwei Beteiligungen wo ich sehr viel involviert bin.

00:16:22: Das eine ist ein Unternehmen welches das Thema Klimaschutz durch Weiterbildung im Unternehmen war einbringen.

00:16:29: Das heißt das Unternehmen komplett ausbildet auf dem Thema Klima-Schutz.

00:16:34: Nach dem anderen Seite gibt es eine Fashion Brand, die ist fresh.

00:16:37: Die nachhaltig in Europa produziert und dafür sorgt, dass die Arbeitsbedingungen der Nähe und Nähren in Europa angehoben werden.

00:16:43: Die haben auch dafür gesorgt, das die Mindestlöhne angehoben worden sind, gesetzlich im Portugal usw.

00:16:48: Da bin ich mich wirklich viel ein!

00:16:51: Und diese zwei Erhebeln des Futur One zu den Unterorganisationen, das leite ich direkt oder das andere sind meine Start-up Beteiligungen.

00:17:01: Also ich habe früher noch viel mehr gemacht, aber da hab' ich jetzt Zahlen lang gesagt.

00:17:05: Wo willst denn hinkommen Ali?

00:17:06: Du bist mit deinem Unternehmen privat, du bist ja heute um die vierzehnte Jahre alt, zweiundvierzig, wo willst du hinkommst?

00:17:14: Was ist dein Ziel?

00:17:16: Das ist so eine coole Frage wie schnell es ist.

00:17:18: also hättest du mich genau das gefragt.

00:17:20: vor zehn Jahren hätte ich dir genau sagen können naja mein Ziel ist in zehn Jahren mache ich dass dieses Hygienis und hier und dort.

00:17:27: Nur ich habe dann auch relativ weit, das war sogar noch als ich bei WatchaDoo war.

00:17:34: Ich war drei Jahre CEO, dreieinhalb Jahre CEO.

00:17:37: Habe ich sogar dort gemerkt... ...ich hab keine Ziele!

00:17:42: Also wenn mir immer reingewusst ist zu dich in zehn Jahren wo bist du hin?

00:17:46: Da habe ich nicht so eine Ziel sondern was ich gemerkt habe ist... ...Ich versuche das was ich tue sehr gut zu machen.

00:17:55: und Ich beobachte ganz genau die Welt und stelle mir die Frage, was braucht die Welt von mir?

00:18:02: Und dort wo sich sinnvoll anfühlt... ...und die Leute mich um Hilfe zum Beispiel bitten oder praktikern auf mich zu.

00:18:08: Und ich merke ja dafür bin ich geboren da kann ich helfen.

00:18:12: das passt zu einem großen Weltbild.

00:18:14: Genau dort helfe ich mit.

00:18:15: Also ich hatte in meinem Leben auch immer nicht diese klassischen Ziele.

00:18:20: Die Leute haben mir gesagt, ja du warst im Legenziele, der warst jedes Jahr wieder unternehmen hat.

00:18:23: es ist vielleicht okay aber auch in unserer Firma haben wir keine Augen.

00:18:26: keine Jahresumsatzziele, sondern ich möchte das die Geburt bezahlt werden und ich möchte alles was wir tun.

00:18:32: Fantastisch machen damit mehr an Fragen kommen!

00:18:35: Und wenn du mich fragst wo siehst du dich in Zukunft?

00:18:37: Ich meine also... Ich habe eine super Beziehung zu meiner Frau, ich hab eine sehr gute Beziehungen zu meinen Kindern.

00:18:44: Ich möchte dass das so bleibt viel auch investieren.

00:18:47: Ich möcht mein Business, mein Entscheidende nicht mit euch arbeiten.

00:18:50: Wir sind mittlerweile sehr gute Freunde geworden.

00:18:56: zu den Kunden, aber die Vision ich habe.

00:18:59: Ich meine, ich hab so ein Bild.

00:19:00: das ist zum Beispiel... ...ich möchte, dass bei meiner Trächter so eine Pubertät sind und ich sie mal von der Schule abholen oder sie über mich reden soll sie sagen, boah unser Papa ist richtig cool.

00:19:11: solche Bilder hab' ich oder?

00:19:13: Ich möchte immer mehr ein Lehrer werden der Erwachsenen- und Führungskräfte halt mehr dabei begleitet Impact in der Welt zu haben um Kindern die Angst zu nehmen.

00:19:25: Das heißt solche Bilder habe ich in meinem Leben.

00:19:27: Aber ich kann jetzt keine Zahlen nennen, ich kann mir keine Heimlein nennen oder sowas in die Richtung.

00:19:33: so denke ich.

00:19:34: aber das Interessante ist hat mein Leben lang schon so gedacht.

00:19:37: also als ich mein Start-up gegründet hab hatte ich keine Ziele am Anfang.

00:19:41: Ich wollte ein Problem lösen für Kinder und als es dann größer geworden ist unter ersten drei Handen wie es ist riesig geworden.

00:19:49: aber da es los ging auch so.

00:19:51: jetzt brauchen wir jedes Jahr Umsatzziele.

00:19:54: Wie sieht das Ganze aus?

00:19:55: Das ist der Auge, wo ich gesagt habe Stopp!

00:19:56: Das ist nicht mehr natürlich.

00:19:59: Also dann auf die Phase, in der ich gemerkt habe, nein stopp, stopp!

00:20:02: Ich führe anders und deshalb war es einer der Gründe dort aufzuhören.

00:20:07: Meine jetzigen Firmen wir verdienen sehr gut und machen richtig gute Umsätze aber die Denkweise von mir sind eine andere.

00:20:12: Ich versuche vielmehr mich hier jetzt zu leben und jetzt einfach einen guten Job zu machen und meine Annahme ist wenn du jetzt einen verdammt geilen Job machst Dann ist es fast unmöglich, dass deine Kunden nicht mehr von dir wollen.

00:20:24: Anstatt herzugehen und ein Umsatzziel vorzugeben das viel zu groß ist wo alle gestresst sind, alle liefern und laufen, alle werden nach links und rechts schauen und gar nicht die Opportunities oder Möglichkeiten wahrnehmen können weil sie genau dieses eine Ziel reichen müssen.

00:20:40: Und das ist glaube ich so ne Sache, dass ein Ziel durch Ziele ab und zu einen halbmarathonen Lauf dann weiß ich kurz im April nächsten Jahres laufe ich einen zwanzig-einhalb Kilometer.

00:20:47: dafür muss ich trainieren.

00:20:48: Das ist die Zielmarke.

00:20:51: Ja, also so denke ich.

00:20:52: Also wo möchte ich hin?

00:20:53: Ich möchte ein glücklicher Erwachsener sein der im Alter von unter drei Jahren auf viele gelungene Beziehungen einfach blickt.

00:21:00: Das ist mein Ziel!

00:21:02: Da sind schöne Ziele und vor allem sehr schöne Bilder die du gerade dargestellt hast.

00:21:07: Was machst du mit den Bildern die du in deinem Kopf hast?

00:21:11: Visualisierst du diese?

00:21:13: Hast du diese Permanente vor den Augen?

00:21:15: Wie gehst du damit um später deine Ziele am Ende des Tages in das Bild aber auch mit Zielen verbunden, um dies zu erreichen.

00:21:24: Genau wie du sagst, visualisieren.

00:21:26: also ich setze mich seit fünfzehn Jahren ganz stark mit Gehirnforschung auseinander und Verhaltensforschungen.

00:21:32: Das ist alle meine Arbeit die passiert auf aktuellsten Erkenntnisse der Gegenforschungs-, Verhaltenforschung, Lernforschen usw.

00:21:39: Aber auch mit ganz vielen Experten in diesen Bereichen.

00:21:42: Ich habe mit denen teilweise ganz eigenen Konzepte entwickelt.

00:21:44: Und wenn du mal weißt, wie das Gehirn funktioniert?

00:21:46: Das Gehirnt denkt den Bildern und das Gehirn merkt sich emotionale Zustände.

00:21:51: Das heißt immer, wenn du einen emotionalen Zustand hast und deine neue Erfahrung gemacht hast bilden sie hier neue Verbindungen.

00:21:58: Deshalb weißt du heute noch deinen ersten Kuss in deinem Leben.

00:22:02: oder als dich der eine Lehre oder die Lehre zur Schnecke gemacht hat vor der Schulklasse.

00:22:05: Das weißt Du heute noch!

00:22:07: Wir merken uns das so... Natürlich alles, was ich mir in meinem Leben vorgenommen habe.

00:22:12: Aber auch damals mein Stardoportschild wurde sich.

00:22:13: das Bild hatte wie sein sollt.

00:22:15: Ich hab mir das Teil sehr aufgezeichnet und bin es jeden Tag in der Früh.

00:22:18: um vier Uhr in der früh bin ich aufgestanden Bin in meinem Wohnzimmer auf und abgegangen habe dieses Bild laut für mich beschrieben.

00:22:26: Oder als ich auch bekommen habe der Typ zu werden, der ich heute bin Habe ich auch immer gesagt, ich werde eines Tages der größte Lehrer der Welt Da können die Angst nimmt und Führungskräften das mitgeben.

00:22:40: Also ich visualisiere es sehr, sehr stark.

00:22:42: Weil und das ist auch aus der Forschung bestätigt du beginnst dir selber deinem Kopf, deinem Gehirn Bilder mitzugeben Und wenn du was auf einer regelmäßigen täglichen Basis machst und das mit Emotionen machst dann wird das für deinen Gehirnen zur Realität.

00:23:00: Wenn du das nicht machst Dann überlässt du's leider Gottes Deiner außenumwelt dein Bild von der Welt zu bringen.

00:23:10: Das heißt du schaust auf TikTok, du schaust auf den Fernseher, du lässt Schlagzeilen, jemand erzählt dir du bist nicht gut in dem und das.

00:23:16: Jemand sagt ja du solltest eigentlich das und das machen.

00:23:18: wir beginnst plötzlich Bilder voraus zu nehmen und versuchst da durch deine ein besseres Leben zu haben.

00:23:25: Das Problem ist nur dass diese Bilder von außen dein Gehirn bringt und das Gehirnen leider kommt.

00:23:30: Dem ist es egal woher die Informationen kommen.

00:23:32: wenn du das oft genug hörst dann glaubst du's Und wenn du das einmal weißt, wie's gegen ihn funktioniert.

00:23:37: Dann ist es eigentlich deine Pflicht, dass du jeden Tag bevor dein Alter losgeht, eigentlich deinen Gehirn programmierst.

00:23:44: und das mache ich mittlerweile seit über zehn Jahren in meinem Leben.

00:23:48: Ich war früher kein glücklicher Mensch!

00:23:50: Ich war vorher auch immer nicht.

00:23:50: War hochdepassiv, hatte tausend Themen... Ich habe die Schulter bei allen anderen Menschen gesehen und ich hab mich wirklich trainiert der zu werden, der ich bin.

00:23:58: Also das ist jetzt nichts, was ich so geboren worden bin absolut nicht Und das mache ich schon.

00:24:02: Wenn ich diese Bilder in meinem Leben habe und diese Zukunftsbilder hab, dann drehen die sich mich schon regelmäßig.

00:24:07: Ich muss jetzt nicht mehr jeden Tag machen, ich mach's so zweimal die Woche vielleicht... Aber das mach' ich schon!

00:24:13: Weil ich ansonsten wenn etwas im Außen passiert oder etwas geht schief, ich ansonsten dieses große Bild vergesse.

00:24:20: Und da sage auch allen Leuten, alle Filmskräfte, die ich trainiere, die in meinen leadership-Programmen sind mit denen machen wir genau das.

00:24:26: Am Anfang lachen sie mich aus und sagen dass es ein Blödsinn ist.

00:24:30: Nach sechs Monaten sind Sie mir so dankbar, dass ich sie gezwungen habe das zu machen.

00:24:34: Das ist ja auch wieder ein Gehirnfunktionär.

00:24:36: Ich sage dem Menschen Thema wir müssen lernen Menschen Gehirngerecht auf die Welt vorzubereiten.

00:24:42: und was machen mittlerweile aus Gefühl aus meiner Sicht einen Prozent der Bevölkerung?

00:24:46: Ali du hast ja gerade auch erläutert, dass du um vier Uhr morgens mit deinem Bild durch deinen Zimmer gelaufen bist und das laut von dir beschrieben hast.

00:24:59: Was würdest du denn die heutige Generation empfehlen?

00:25:02: Wir erhöhen ja immer Generation Z. Da hört man immer wieder verschiedene Aspekte, dass man sie verstehen muss.

00:25:10: Muss man eigentlich Generationen verstehen?

00:25:11: Sind Sie so unterschiedlich das man Experten haben muss um die Sprache der heutigen Generation zu übersetzen?

00:25:19: und was würdest Du diese Generation empfählen?

00:25:22: Es

00:25:22: gab eine Zeit da habe ich die Eltern über ihre Kinder gesagt Meine Kinder hören Träufelsmusik.

00:25:30: Und was sie damit gemeint haben, damals waren die Beatles.

00:25:33: D.h.,

00:25:33: die Titel über die wir heute lachen und sagen, ich hab so schöne Liebeslieder gesungen, das war mal Träufts-Musik für Eltern.

00:25:40: Elvis Presley war einmal für viele Menschen das Appelzartanz, weil er mit seinen Hüftern gewattet hat.

00:25:46: Was man verstehen muss ist dass junge Generationen immer das Thema haben, dass sie nicht verstanden werden.

00:25:51: Das ist normal!

00:25:52: Das ist ganz normal!

00:25:54: Nur... Wir haben jetzt einen Fall in der Arbeitswelt, dass sie in einem Unternehmen fünf verschiedene Generationen zusammenkommen und nicht nur das Generationen-Thema ist gerade relevant.

00:26:02: Wir haben auch verschiedenste Sichtweisen, verschiedensten Milieus, verschiedenzte Kultur die voneinander treffen, daran teilweise so Kulturen die gesellschaftlich entstanden sind.

00:26:12: Und jetzt kommen alle am Arbeitsmarkt zusammen und wollen gemeinsam arbeiten in einem Unternehmen an einem Projekt!

00:26:21: Und natürlich bräuchtest du ja eine idealen Welt.

00:26:23: keine Übersetzer die das erklären, dass das Problem ist oder es die meisten Erwachsenen sich nicht nur die Zeit nehmen in die Tiefe zu gehen und auch mit den eigenen Jugendlichen mal zu reden.

00:26:34: Also würden aber Erwachsene sich Karl-Eine Tag raus auch dafür interessieren wie Ticken andere Generationen?

00:26:40: Würden wieder mal da einen Zug direkt... Wie war das als ich ein Fünftesjähriger war?

00:26:45: Sich immer wieder hineinversetzen in sich selbst von damals dann hätten wir ja kein Problem!

00:26:48: Dann hätten wir viel Verständnis.

00:26:50: Und ich sage auch immer, du musst nicht alles akzeptieren.

00:26:52: Aber es ist schon mal gut, dass du das verstehst und weißt woher's

00:26:55: kommt.".

00:26:56: Das war tollstoll der einmal gesagt hat, wer versteht der Verzeihheit?

00:27:00: Wir haben jetzt eine Welt, in der wir uns nicht mehr verzeihen, sondern eben nur sagen, die verstehen es nicht und wollen nicht.

00:27:04: Ich glaube da brauchen wir natürlich Übersätze und Übersetzungen, die allerdings beide Seiten abholen.

00:27:10: Also auf beiden Seiten für Verständnis-Sorgung und aber auch um Umgebungen zu sorgen, wo alle Generationen gemeinsam das Gefühl haben hey ich bin Teil dieser Company Mein Beitrag ist genauso wichtig, gar nicht ob ich seit dem Jahr zuvor dabei bin oder ob ich erst in meinem ersten Ausbildungsjahr bin.

00:27:27: Und da brauchen wir schon bei Menschen die der Transferleistung übernehmen und das wird immer wichtiger werden.

00:27:34: aber im besten Fall bräuchte man es nicht und muss man ganz ehrlich sagen in den Unternehmen wo es Filmskräfte gibt zu Hause mit den Jugendlichen Regeln, die ein bisschen lockern auch mal sind.

00:27:42: Nicht alles sehr ernst nehmen.

00:27:44: Manchmal mit Formor reingeht ja auch Fragen stellen, die auch die anderen fragen wie was brauchst denn du?

00:27:49: Nicht nur die jüngeren, auch die älteren Einbinden.

00:27:52: Die haben damit keine Probleme.

00:27:54: Wir kommen das schon gut hin!

00:27:56: Nur die meisten laufen da draußen rum und hören den Nachrichten, die Jugendlichen wollen nicht mehr arbeiten und beginnen zu schimpfen.

00:28:03: Und es ist natürlich... Es ist nicht zukunftsförderlich.

00:28:10: Es hat nichts mit der Realität zu tun, muss man ganz ehrlich sagen.

00:28:13: Da brauchen solche Organisationen manchmal Übersetzer.

00:28:16: übersetzt sein oder jemand, der sie an der Hand nimmt und sich da ein bisschen für Klarheit sorgt.

00:28:21: Was hast du in deine Arbeit festgestellt?

00:28:24: Die Vision die ich in meiner Arbeit habe ist es dass irgendwann auf den Pausenhilfen in Deutschland, in Niedersachsen die Schülerinnen und Schüler als selbstverständlich darüber sprechen ob sie nach der Schule ein Unternehmen gründen und um was für ein Unternehmen.

00:28:43: Also, dass man nicht nur die Option hat ich mache eine Ausbildung oder ich gehe studieren und was studiere sondern genauso sechverständlich sein muss.

00:28:50: Was gründigt dann?

00:28:51: Ja!

00:28:52: Was würdest du denn sagen?

00:28:53: wie kann man die Generationen, die wir heute haben vor allem in den Erfahrungen, deine Arbeit in den Köpfen so sehr entrepreneurshipgänz zu verankern da man sie das verinnerlichen?

00:29:07: also meiner Sicht ist es wichtigste überhaupt Menschen an Entrepreneurship um ranzuführen, dann sind sie einfach genug Beispiele sehen.

00:29:16: Die meisten Jugendlichen haben halt zu Hause Eltern, die irgendwo angestellt sind.

00:29:20: Das ist ja total okay!

00:29:21: Also Anstellungen können genauso cool sein und ist auch in diesem Fallen cool.

00:29:24: Das Problem ist nur, wenn du aber nie was anderes siehst, dann hast du darüber keine Informationen.

00:29:31: Dann siehst du immer auf Social Media einen Elon Musk, Jeff Bezos, Mark Zuckerberg... Ich jüttige ihm vor die Millionenmachung glaubst Das ist der einzige Weg des Unternehmertums.

00:29:42: Nur keiner erklärt dir, dass jeder Bäcker in die Ecke, der in zehnter Generation den Laden führt ja auch ein Entrepreneur ist.

00:29:50: Er erklärt kein Mensch das allein diese Haltung Europa aufzubauen sehr viel mit einem unternehmerischen Geist zu tun hat.

00:29:59: Es erklärt selten hier an der Schule den Jugendlichen, dass sie eigentlich selbst von den Schöpfern ihres Lebens sind.

00:30:06: Unternehmer zu trinken heißt, ich unternehme etwas um etwas zu gestalten.

00:30:11: Und da

00:30:12: müssen wir schon viel mehr mit den Jungen darüber reden was es heisst selber zum Gestalten.

00:30:17: Ich glaube und das habe ihr auch erlebt in den Schulen auch im öffentlichen Schule wo einfach drüber gesprochen wird, wo es Beispiele gibt, wo man mal eigene so Projektwoche geht, Entrepreneurship wo die Jugend nicht handelfüllt werden, ihr eigenes Ding mal zu machen eine Idee zu haben, mal zu präsentieren gemeinsam miteinander etwas zu arbeiten dann merkst du schon dass die nach dieser Projektwoch Einfach auch sich denken, vielleicht gehe ich mal arbeiten bei einem Unternehmen und dann gründ' ich mein Ding.

00:30:44: Und du hast vollkommen recht, also die Option wird das aktuell noch nicht wahrgenommen aber es muss viel mehr passieren.

00:30:49: Das Gutes muss man sagen ob es gut ist oder nicht.

00:30:52: Ich bin oft diskutiert dabei, es gibt ja diese Sendung wie Die Grüne der Löwen.

00:30:56: Was natürlich jetzt komplett überzeichnet abgeschnitten.

00:30:59: Allerdings hat das natürlich viele Menschen dazu gefühlt zu verstehen, ah!

00:31:02: Es gibt da ganz viele verschiedene Ideen, die man mal pritschen kann.

00:31:06: Natürlich bei den wenigsten, die es zu anläuft ist so auf dem Fernsehen also fast bei niemandem.

00:31:11: Allerdings wird heute viel mehr darüber gesprochen und ich glaube was wir wirklich in der Schule hinbekommen müssen ist dass jede Schule sich überlegt okay in unserem Umkreis von fünfhundert Metern oder ein tausend Metern bei uns im Umkreist welchen Unternehmen gibt es?

00:31:23: Laden wieder mal die Leute ein!

00:31:24: laden wir mal den Händler ein, der selber eine Idee kein Doha hat oder einen Riefer, der selbstständiger Händlern ist.

00:31:29: Das wollen das einmal genauso erklären wie der Elektromechaniker.

00:31:32: dann geht es weiter im größeren Unternehmen irgendwo auch die Grünen von einem aus unserer Region einfach um an die Schule holen Oder dort in den Betrieb gehen und sich die Gründungsgeschichte erzählen lassen.

00:31:42: Wenn man so etwas abtut zu macht Dann merkt man relativ schnell dass junge Menschen sehr sehr bald Merken wow Das ist nicht nur die Ausnahme, sondern das ist einfach ein ganz normaler Teil unserer Gesellschaft.

00:31:57: Und wir müssen natürlich auch hinbekommen, dass es nicht ständig heißt, dass die Unternehmer und alle böse sind.

00:32:04: Also weißt du?

00:32:05: Jeder der angestellte Menschen hat, jeder der jeden Monat Gehälter bezahlt finanziert damit das Leben von Familien.

00:32:11: D. h., wir müssen auch merken, dass Social Impact auch oft dort passiert wurde, wo du einfach ein normales Gehalt in den Menschen zahlen kannst oder einen Arbeitsplatz schaffst wo sie auch wirklich ein gutes Leben haben

00:32:21: können.

00:32:22: Das heißt, Unternehmen ist dann nicht nur ich werde reich und ich bekomme das Zeichen.

00:32:26: Nein!

00:32:26: Ich sorge auch dafür, dass weit von mir in der Umgebung einfach Arbeitsplätze geschaffen werden.

00:32:30: Und ich selbst als Unternehmer bei den Filmen, die ich gewöhnt habe in den letzten über zehn Jahren, ich war immer stolz darauf, wenn ich gesehen habe, wow für so viele Menschen bezahlen wir Gehälter.

00:32:39: wie geil ist das eigentlich?

00:32:41: Ali, wenn du nochmal drei Tipps hast vielleicht einmal für junge Leute im zehnte, elfte Klasse und die wollen Unternehmer werden.

00:32:51: Wie sollen sich in den nächsten Jahren entwickeln?

00:32:53: Welche Entscheidungen müssen sie treffen, damit sie auch mal dahin kommen wo du vielleicht ständig stehst?

00:32:59: Also der wichtigste Tipp ist finde heraus was du richtig gut kannst.

00:33:03: nicht wo ist deine Leidenschaft dass ich sitz mal das kannst Du richtig gut?

00:33:08: wo ist dein Talent?

00:33:09: womit bist Du geboren worden was dir leichter fällt als allen anderen?

00:33:12: Und wie kannst Du versuchen da besser zu werden?

00:33:15: und finde glätzeltig heraus was kannst Du nicht gut?

00:33:18: Wo hast du keine Freude daran?

00:33:20: Weil das, was spielt immer jemand anderem übernehmen.

00:33:22: Das ist der erste Tipp für dich heraus.

00:33:24: Was du gut kannst und was du nicht gut kannst.

00:33:27: Und lernen dass es okay ist.

00:33:29: Du musst nicht alles können.

00:33:30: Es ist besser zu wissen als du gut kannst.

00:33:32: Das zweite ist Lernen in der Schule schon gut mit anderen Menschen auszukommen nach anderen Meinungen gut auszuhalten.

00:33:37: Du wirst in der Business-Welt oder wenn du spielst eine Gründe ist viel mit Mensch auch zu tun haben die nicht immer deine Meinung sind.

00:33:43: aber du musst wachsen!

00:33:45: über den Telleran hinausblicken und es auch manchmal gut respekt sind, wirklich nur menschlich nicht immer perfekt alles so wie du siehst.

00:33:52: Das zweite und das dritte ist Versuche zu lernen.

00:33:55: Das heißt wenn du mit der Schule beferst dich bist du doch schon während der Schulzeit in Entferien.

00:33:59: beginne Unternehmen in deiner Freizeit oder in Ent ferien zur Arbeiten Und lernen wir dort.

00:34:06: wie laufen Prozesse ab?

00:34:07: Versucht dort so viel wie möglich zu arbeiten und zu schauen, wie funktionieren Unternehmen.

00:34:11: Und im besten Fall gehst du noch zum Unternehmen wo der Gründer oder die Grunderin selber noch dort arbeitet und versuchst von diesen Menschen zu lernen an weil du vielleicht nach der Schuldzeit sagst ich will nicht gleich gründen.

00:34:22: Vielleicht ich mal fünf Jahre wo arbeite und lerne und dann steige mich rein.

00:34:26: das heißt lerne was kannst du gut?

00:34:28: Was kannst du nicht?

00:34:30: Lernen mit anderen Menschen gut klarzukommen und auszukommen.

00:34:33: Das dritte ist, geh dort hin wo Wirtschaft passiert und lerne von den Leuten dort wie Prozesse funktionieren.

00:34:39: Wie funktioniert Einkauf?

00:34:40: Verkauf?

00:34:41: Produkte nötigen usw.

00:34:43: Und dann wenn du in diesem Prozess drin bist wird dich immer eine Leidenschaft oder dass du wirklich machen willst.

00:34:48: das wird nicht dann plötzlich treffen.

00:34:50: Aber fokussiere ich auf die drei Dinge und ich kann dir sagen Alles wird gut.

00:34:55: Alli, vielen lieben Dank mit deinen drei abschließenden Tipps!

00:34:59: Es hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht.

00:35:01: Ich glaube da waren ganz viele Punkte dabei und ganz viele Inhalte, mit denen man definitiv was anfangen kann.

00:35:07: Und großen Respekt vor deiner Leistung von Flüchtlingskind hier nach Österreich zu so einem erfolgreichen Unternehmer.

00:35:18: auch solche Rollenbilder wie du bist ja auch das brauchen wir heute umso mehr.

00:35:24: Danke Ali, schön dass du da

00:35:25: warst.

00:35:29: Das war der Niedersachsen Next Starter Podcast.

00:35:32: bis zum nächsten Mal.

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