Machen einfach machen: Coworking, Community & Gründergeist – Jonas Lindemann über den Hafven
Shownotes
Personen
Jonas Lindemann – Mitgründer & Geschäftsführer • Hafven: https://www.hafven.de • coapp: https://www.coapp.io • LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jonas-lindemann/
Samir Roshandel • Niedersachsen.next Startup https://www.linkedin.com/in/samirroshandel/
Erwähnte Projekte & Organisationen
• Hafven – Coworking, Makerspace & Innovationscommunity in Hannover https://www.hafven.de • Edelstall – Coworking Pionierprojekt, Vorgänger des Hafven • Die Werke – Werkstätten & Makerspace Konzept • coapp GmbH – Community Plattform für Organisationen https://www.coapp.io
Themen der Episode
• Coworking & Community Building • Makerspaces als Gründungsinfrastruktur • Peer Netzwerke für Startups • Weltreise & Arbeiten mit Working Holiday Visum • Unternehmertum ohne öffentliche Förderung • Communities als Geschäftsmodell Buchempfehlung • Yuval Noah Harari: Eine kurze Geschichte der Menschheit
Transkript anzeigen
00:00:07: Machen, einfach machen.
00:00:09: Der Niedersachsen Next Starter Podcast mit Samir Roshandel.
00:00:16: Wir kümmern uns zur neuen Folge des Nieder Sachsen-Next Starter podcast.
00:00:19: heute sprechen wir mit Jonas Lendemann Mitgründern Geschäftsführer des Hafen in Hannover einer der größten Innovationscommunities im deutschsprachigen Raum.
00:00:27: Jonas ist Kommunikationsdesigner, Sebel Entrepreneur und hat bereits seit seinem zwanzigster Lebensjahr Unternehmen in verschiedene Branchen gegründet.
00:00:36: Sein Fokus, Menschen durch Infrastruktur, Wissen und Community in die Lage zu versetzen, echte Innovationen zu schaffen.
00:00:43: Gemeinsam mit ihm tauchen wir ein – in seine Geschichte, seine Weltreise, die Frage was Gründerinnen und Gründern heute wirklich brauchen?
00:00:51: Wir fangen es so alle erst mal im Hafen an!
00:00:54: Ja, Hafen hast du angesprochen war für mich ein super prägendes Projekt der letzten Jahre Für mich immer noch mein Zuhause.
00:01:02: Ich sitze jetzt hier gerade auch im Hafen Linden, spreche mit dir von hier aus und ich bin tatsächlich zu dem Hafen Vorgängerprojekt schon vor vielen Jahren gekommen eher durch Zufall aus einer Phase in der ich darüber nachgedacht habe wie kann ich erstmal sehr agil Dinge machen?
00:01:24: Und für mich war damals das Concept Co-Working neu Und kam da so hin, aus meiner vorherigen Gründung schon.
00:01:35: Ich habe mit Anfang zwanzig angefangen die ersten unternehmerischen Versuche zu starten und bin bis heute einfach darauf hingeblieben muss sagen es hat mich gepackt und ich bin früh infiziert worden von der Selbstverantwortung dem spannenden auf- und ab den tollen Chancen, was Unternehmerinnen Tum so mit sich bringt und bis heute dabei geblieben.
00:02:05: Und liebe das nach wie vor sehr.
00:02:07: Was Vorgänger-Projekt von Hafen erwähnt?
00:02:11: Was war denn der Vorgänger?
00:02:13: Ja!
00:02:14: Der Vorgänger von HafEN hieß Edelstahl.
00:02:18: und einerseits durch die Leute, die hier waren, die es gegründet haben, die so der Kern in der Community damals waren, eben Designerin-, Designer... ... habe ich mich sehr ja zu Hause gefühlt gleich.
00:02:32: Und gleichzeitig eben auch, weil es so altersmäßig eine ähnliche Peer Group von mir war... ... wo ich gemerkt habe, ah geil da will ich hin!
00:02:40: Da fühle ich mich zuhause und kann anfangen Dinge zu entdecken.
00:02:47: Über zehn Jahre später ist das ganze Projekt dann eskaliert wie wir immer so schön sagen deutlich größer geworden in verschiedenen Schritten und für mich eben immer noch die Magic anders als früher, aber eben immer auch die Magic davon dass Menschen dort ganz unterschiedlichen mit ganz unterschiedlichem Plänen ganz unterschiedlicher Herkunft.
00:03:12: Aber alle mit dem gemeinsamen Nenner das sie was machen wollen zusammenkommen Und ich bin heute ja jemand der älteren Sorte muss man schon sagen.
00:03:25: Also es ist auch super spannend zu sehen, dass da neue Generationen nachkommen insbesondere natürlich auch Corona einen starken Wandel dann nochmal herbeigeführt hat also wie fast so ein harten Schnitt das die alte Garde abgelöst wurde von der neuen Garde und das ist einfach mega spannend zu sein.
00:03:42: was ist da neues passiert?
00:03:44: Und auch ganz eignützig für mich zu verstehen was ist gerade wichtig?
00:03:49: Was gründen die Leute?
00:03:51: Was für Themen sind relevant und so weiter.
00:03:53: Und da ist Hafen für mich immer noch großartig.
00:03:56: für
00:03:57: Jonas, wenn wir nochmal bei eben edelstall bleiben was hast du da für eine konkrete Rolle gehabt?
00:04:02: Was hast Du da gemacht?
00:04:04: Ich kam dazu und habe total fasziniert von der Art und Weise zusammenzuarbeiten.
00:04:09: das war wie gesagt damals neu kann man sich heute kaum vorstellen das Co-Working ein unbekanntes Konzept war.
00:04:15: aber wir mussten den Leuten damals erklären es ist okay nicht einen eigenen Büroplatz zu haben.
00:04:22: Wenn du weggehst und jemand anderes sitzt, ist es okay.
00:04:24: Wir finden einen neuen Platz für dich.
00:04:26: Also dieses ganze Konzept war ganz neu.
00:04:29: Und ich habe da gemerkt was das für mich persönlich bedeutet hat in der Art und Weise zu arbeiten.
00:04:37: Ich kam vorher aus meiner Gründung wo wir ein eigenes Büro hatten sehr close shop
00:04:43: Black
00:04:43: Box Prinzip gearbeitet haben.
00:04:46: Was
00:04:46: hast du da gemacht?
00:04:48: Die erste Gründung, die ich gemacht habe war da eine Computer in einem Keller zusammengeschraubt mit dem Freund und die auf eBay verkauft.
00:04:55: Haben uns überlegt das ist eine gute Idee es den günstigsten am Markt zu sein haben später gemerkt dass es schwierig ist wenn man so wenig einkauft wie wir.
00:05:02: aber Es war der Start immer nur unternehmerischen Aktivitäten Und daraus ist dann relativ kurze Zeit ein Game Server Hoster geworden für Counter Strike Server was damals groß war.
00:05:16: Dann daraus eine Werbeagentur, die dann aufgegangen ist als Marketingabteilung einer Private Equity-Firme.
00:05:26: Was zu meinem ein Jahr als Angestellter geführt hat.
00:05:30: und dann war ich wieder selbstständig als Berater und Relance Consultant für finanzierte Start-ups insbesondere im Bereich Markenbildung, aber auch Interface, digitale Produkte.
00:05:49: Und von dorthaus bis dann zum Edelstein gekommen?
00:05:52: Richtig!
00:05:53: Genau also wie gesagt das war denn so die Situation.
00:05:55: ich kam aus dieser Gründungsphase davor und hab gedacht ich will in diese neue Form der Arbeit auch ausprobieren tatsächlich aufgrund der Kosten.
00:06:07: Flexibilität war dann einfach davon überzeugt, dass das einen großen Mehrwert liefert über den reinen Arbeitsort hinaus.
00:06:19: Weil ich persönlich die Erfahrung gemacht habe, dass mir Menschen über die Schulter geguckt haben beim Arbeiten was ich im ersten Moment total befremdlich fand und sie mir dann im Prozess gesagt haben ey das sieht so schlechter aus macht doch mal so oder sieht auch so wie ne?
00:06:36: Das sind ja genauso Sachen die man eigentlich nicht hören will in dem Prozess ... ab, zumindest bei mir damals so.
00:06:41: Ich habe dann irgendwann gemerkt, dass es eigentlich mein Prozess besser macht... ...dass ich nicht besser mache und davon profitiere,... ...und über diese Form von inhaltlichen Austausch,... ...dann eben auch Kollaborationen, Kooperationen, Projekte entstanden sind,... ...die ich sonst glaube ich nicht gemacht hätte.
00:07:00: Und das war der Grund warum ich Fan von diesem Konzept geworden bin.
00:07:07: Vielleicht auch weil ich es mir nicht selber ausgedacht habe, aber als Produkt war von... Bekannten, die ich sehr geschätzt habe und immer noch sehr schätze.
00:07:14: Und mich da einem auch hinschenken konnte und sagen konnte das ist echt cool.
00:07:19: Ist ein cooles Produkt.
00:07:21: Das hab' ich dann so lange gesagt und auch so viele Ideen nochmal geäußert bis mich die Gesellschaft davon dem Edelstein gefragt haben ob ich nicht die Geschäftsführung dieser GmbH übernehmen möchte was ich dann getan habe.
00:07:36: Das war im Jahr zwei Tausend vierzehn bis zum Jahr zweitausend fünfzehn Befristet.
00:07:40: deshalb war ich zu dem Zeitpunkt wusste, dass ich danach eine Weile reisen möchte.
00:07:46: Und später kam ich dann zurück als Geschäftsführer für HAV.
00:07:50: Also reisen möchtest du Weltreise oder wie lange bist du auf Reise gewesen?
00:07:56: Ja genau also tatsächlich es war ne Weltreize.
00:08:00: Als ich die Rolle angenommen habe als Geschäftspführer der Edelstahl GmbH Wusste ich schon, dass ich Anfang Zwanzig Fünfzehn Richtung Südostasien Australien will zusammen mit meiner Freundin und erst mal mindestens ein Jahr unterwegs sein will, reisen will.
00:08:18: Auch weil ich das durch meine Gründungsaktivitäten nie während des Studiums gemacht habe also keine längeren Auslandsaufenthalte gemacht habe, weil ich immer sehr gebunden an den Standort Hannover war zumindest in meinem Kopf.
00:08:34: Insofern war mir das wichtig, noch mal ein bisschen rauszukommen und andere Sachen zu entdecken.
00:08:38: Genau dann am Ende waren es fast anderthalb Jahre die wir unterwegs waren aus denen ich heute noch super viel ziehe die für mich auch eine wichtige Phase waren der Selbstreflektion.
00:08:52: was will ich eigentlich machen?
00:08:53: also zum Zeitpunkt war ich zehn jahre selbstständig tätig Dann einmal drüber nachzudenken War das alles gut?
00:09:01: ... waren der Sachen davon schlecht.
00:09:06: Und das will ich eigentlich in den nächsten zehn Jahren machen.
00:09:09: oder wie soll mein Leben eigentlich aussehen mit dieser Erfahrung, die ich jetzt gemacht habe?
00:09:12: Das war mich wichtig und hat mir sehr gut getan diese Zeit... ...und dann mit voller Power wieder zurück nach Hannover zu
00:09:21: kommen.".
00:09:22: Was hast du mitgenommen?
00:09:23: Wenn ich auf Reise gehe, dann kommen ja ganz viele Eindrücke, Ideen, neue Perspektiven.
00:09:30: Was hast Du mitgenommen von deinen
00:09:31: Reisen?".
00:09:32: Für mich war es erstmal wichtig, ich kam vielleicht um den Kontakt zu verstehen.
00:09:37: Die Edelstahl GmbH waren no budget Projekt schon immer.
00:09:41: Das heißt für mich war klar, ich muss parallel weiterhin mein Lebensunterhalt verdienen als Freelance-Aktörer das heißt ja beides parallel gemacht was natürlich zu einer recht hohen Arbeitsbelastung geführt hat.
00:09:53: weiß nicht ob ich das heute nochmal so könnte allein kraftmäßig zehn Jahre später.
00:09:57: Aber damals habe ich mir es zugetraut, zwar anstrengend.
00:10:00: Und ich brauchte dann erst mal auf der Weltreise gute drei Monate um runterzukommen.
00:10:06: Mir ist da bewusst geworden dass ich keine Zeit hatte, keine Kapazität hatte überhaupt darüber nachzudenken.
00:10:12: was will ich machen?
00:10:12: Was kann ich machen?
00:10:15: wo bin ich gut drin und diese erstmal diese Zeitkapazität zu haben so ein bisschen Zeit dafür zu haben den Gedanken kreisen zu lassen das dir langweilig wird überhaupt.
00:10:25: Das hatte ich lange vorher nicht.
00:10:27: Diese Situation war für mich erst mal total wichtig.
00:10:32: Da waren wir vor allem das erste halbe Jahr in Sydney.
00:10:35: dann, ich kannte dort niemanden.
00:10:39: Ich war extrem effizient was mein Geldverdien angeht weil ich vorher eben zwei Jobs in einem gemacht habe.
00:10:45: mit der einen Hälfte hab ich eigentlich kein Geld verdient d.h.
00:10:50: die andere Freelänztätigkeiten sehr effiziente weitergemacht.
00:10:53: Hab drei bis vier Tage je Woche maximal gearbeitet und hat entsprechend viel Luft.
00:10:58: Und das heißt du hast während deiner Weltreise noch nebenher gejobbt?
00:11:02: Ja, genau klar!
00:11:03: Also sowas ist teuer.
00:11:05: Sowohl ich als auch meine Freundin hatten das Working Holiday-Visum dort haben die letzte Chance genutzt da mit dreißig das zu beantragen.
00:11:13: Das ist ein tolles... tolle Möglichkeit.
00:11:15: es alle die Möglichkeiten haben will ich dir sehr empfehlen weil du kannst sogar dich selbstständig machen.
00:11:22: Das ist mit ihnen wie so möglich.
00:11:23: Ich war versucht dort tatsächlich etwas auch anzumelden, habe tatsächlich dann auch Projekte daran getragen worden und habe sie aber abgelehnt weil ich durch meine deutschen Kunden bereits genügend Einkommen und vor allem Zeit verplant hatte sodass ich eben gesagt habe nein ich möchte den Rest der Zeiten nutzen um das hier zu entdecken oder anderweitig zu nutzen.
00:11:48: Du hast Mut für die Kunden in Deutschland gearbeitet.
00:11:53: Okay.
00:11:53: Genau,
00:11:55: genau haben wir glaube ich auch schon mal drüber gesprochen.
00:11:57: das war eigentlich zu einer Zeit als dieses ganze Remote Work noch gar kein Ding war und ich bin eigentlich fest davon ausgegangen dass alle meine Kunden sagen sorry Jonas es ist uns so crazy allein wegen der Zeitverschiebung.
00:12:08: dann suchen wir uns lieber jemanden der hier vor Ort ist.
00:12:11: aber tatsächlich war es so dass alle meiner Kunden Firmen mit denen ich damals gearbeitet habe gesagt haben nee kein Problem machen wir so.
00:12:19: also Da ist uns klargebrochen, wir sehen uns sowieso relativ selten.
00:12:22: Wir telefonieren meistens und schicken uns E-Mails.
00:12:27: Warum soll das nicht auch vom anderen Ende der Welt gehen?
00:12:30: Und so war dann klar ich habe ein gutes Auskommen mit ordentlichen Dargesetzien die ich dort auch bezahlt bekommen habe von diesen Kunden und musste eben gerne mal auch, also es mich gereizt hat noch mal einen anderen Job rein zu gucken.
00:12:49: Keine Ahnung ich hätte auch in der Landwirtschaft mal was ausprobiert aber leider ist die Bezahlung da so viel schlechter als ich gedacht habe.
00:12:55: ne sorry das.
00:12:56: wenn nicht die andere Möglichkeit haben dann mache ich auf jeden Fall die.
00:12:59: Dann bist du zurückgekommen und wolltest der Geschäftsführer von hapen wie war das denn?
00:13:05: Ja das war war nicht ganz so... verkürzt, wie du es jetzt darstellt.
00:13:10: Sondern ich war zu dem Zeitpunkt dann Gesellschafter im der Edelstein GmbH und das war schon klar als ich wegfuhr dass wir ein Haus bauen werden bzw.
00:13:20: das Jungplädtheit der Parallel zu Edelsteil mit Nikolaj Reichelt und Christoph Zimmermann auch Alexander Ziegler die Werke aufgebaut hat eigentlich ein ähnliches Prinzip wie im Edelstein mit dem Büroarbeiten gemacht haben, übertragen auf das Produzieren auf handwerkliche Infrastruktur.
00:13:43: Ein Make-up Space also wo man sich Maschinen teilt statt Schreibtische.
00:13:48: und in diesem Projekt war klar es sollte an der Mobilität entwickelt werden wo dann diese Werkstatt einzieht.
00:13:54: und früh haben die Grunderinnen und Gründern vom Edelsteig gesagt Dann wollen wir da auch mit einziehen.
00:14:01: Also wurde eine Etage drauf geplant Und irgendwann, als wir durchgespielt haben wie dieses Haus dann vermarktet wird auch als Ort.
00:14:10: Also sollte ein Kaffee entstehen, sollten Veranstaltungsräume entstehen wurde uns sehr deutlich, dass es einfach so wirklich in einem Rollenspiel durchgespült habe.
00:14:19: ich rufe da jetzt an bei dem Haus.
00:14:21: das heißt irgendwie so und so Haus beide Firmen sind irgendwie separator auf eigene Rechnung haben jeweils eigene Namen.
00:14:30: Das wird ein ziemliches Chaos.
00:14:31: Es wird kein Mensch verstehen.
00:14:33: Und so kamen wir dann relativ schnell dahin, dass wir das Gefühl haben wenn wir das alles vereinmachen.
00:14:42: Dass dann die Summe dieser Teile noch mal deutlich größer wird, dass es viel viel spannender wird, wenn das alles eins wird.
00:14:50: und das war eigentlich der Moment als Hafen geboren wurde.
00:14:54: da hatten mir noch keinen Namen dafür.
00:14:56: aber da haben wir gesagt okay lass uns fusionieren die beiden Firmen Die Edelstahl GmbH und die Werke Gmbh und Coca-G.
00:15:05: Und dann lass uns eine neue Brand aufbauen, weil dann wird das ein echtes Leuchtturmprojekt.
00:15:11: Das war tatsächlich da war ich irgendwo in Australien im Dschungel und als dann die Diskussion darüber ging okay wir haben auch nur noch eine Struktur das ganze zu betreiben wurde ich gefragt eben aus der Runde Ob ich mir vorstellen kann, die Geschäftsführung von diesem neuen Projekt zu übernehmen?
00:15:32: Es war einfach klar.
00:15:33: Wir werden das jetzt auf ein neues Level heben.
00:15:36: Die Kombination wird spannend und es wird ein Leuchtturmprojekt werden.
00:15:40: Da mit in der Gestaltung eine Rolle zu sein war für mich klar – Mit coolen Leuten!
00:15:47: Das musst du
00:15:47: machen.".
00:15:49: Und da hast du dann die Entscheidung getroffen und bisher gekommen, dann direkt angefangen als Geschäftsführer?
00:15:54: Im Sommer dann formell als Geschäftspführerin noch eingestiegen, als wir die Fusion vollzogen haben.
00:16:00: Oder vielleicht war es auch im Herbst, was gar nicht mehr genau.
00:16:02: Aber in dem wie wir gearbeitet haben, war das dann klar.
00:16:08: aber auch das ganze Team musste sich erst mal finden und war ein harter Ritt also zwischen Wir streichen noch schnell die Toiletten Und tragen den letzten Müll vom Hof bis wir begrüßen Den Bürgermeister zur Öffnung.
00:16:25: Ja da lagen so fünf Minuten dazwischen.
00:16:27: Es war echt ein harter Rhythmus.
00:16:30: Und eine Mega-Kraftleistung von allen, die Teil dieses Grundungsteams waren auch den ersten Angestellten, die dabei waren, die alle so angepackt haben, wie ich das glaube ich noch nicht in einem
00:16:42: anderen Projekt erlebt habe.
00:16:43: Wir sind sprühen vor allem... Das ist ja so'n typische Unternehmergeschichte, die dann am Ende alle zusammensitzen, packen und man hat dann gleichzeitig mehrere Funktionen von Toiletten saubemachen überstreichen.
00:16:56: Und im Bürgermeister zu begrüßen.
00:16:59: Ich kann mir auch diese Zeit sehr, sehr spannend vorstellen.
00:17:01: Und ich glaube in dem Alter mit der Ambition und Leidenschaft den man so hat das macht einem auch nicht viel aus.
00:17:08: Auf jeden Fall!
00:17:10: Wie weit die Entwicklung von Hafen?
00:17:12: Was würdest du sagen welche Rolle hatte in dem gesamten Gründungs-Ökosystem gespielt?
00:17:18: Das für uns ist wichtig war, was Eigenes zu machen und das Edelsteil eben.
00:17:27: Und dann auch Hafen nicht öffentlich finanziert war.
00:17:30: ich glaube, dass war denn auch Teil dieser Konsequenz zu sagen okay wir versuchen also wir sehen hier entsteht etwas Wertvolles und unser Anspruch war dann zu sagen Okay wenn das wertvoll ist, dann müssen wir es auch hinbekommen.
00:17:44: diesen Wert zu monetarisieren bedeutet Es muss auch möglich sein, das ganze wirtschaftlich nachhaltig zu betreiben.
00:17:53: Und es hatte auch durchaus einen großen Lifestyle Aspekt.
00:17:57: Öffentliche Projekte sind nicht immer die, die man gerade so Anfang Mitte zwanzig als die coolsten Brands Stakeholder wahrnimmt.
00:18:09: Das liegt einfach in der Natur der Sache ist glaube ich auch vollkommen okay.
00:18:12: so und Für uns war sowohl Edelstein, ich glaube Edelstahl und Hafen beide eine gewisse Form von Lifestyle auch verkörpern bis heute.
00:18:23: Und dadurch eben auch eine Attraktivität auf eine andere Zielgruppe auswirken die ja stärker nochmal aus einem kreativen kulturellen Kontext kommt was aus meiner Sicht auch ein sehr guter Treiber ist für Innovation.
00:18:42: am Ende also man Nicht umsonst gibt es gerade bei den gestaltenden Berufen und der Kultur- und Kreativwirtschaft super viele Menschen, die sich selbstständig machen.
00:18:52: Da kommen wir so her als DNA und das ist auch immer noch so.
00:18:54: dass glaube ich wo Hafen sich zuhause führt und das war glaube ich eine gute Ergänzung zu dem Wirtschaftsförderungs Strukturen, die in diesen Jahren auch entstanden sind hier in der Stadt bis hin zu denen, die dann später auch im Land entstanden sind, wo wir uns dann irgendwann auch proaktiv bemüht haben mit Teil der Diskussion zu sein.
00:19:21: Mit Teil des Ökosystems zu sein.
00:19:24: Ich glaube am Anfang waren wir sehr für uns einfach aus Abgrenzungsgründen und haben dann irgendwann aber gemerkt eigentlich verfolgen wir alles selbe Ziel.
00:19:35: Wir versuchen mal stärker einen Dialog zu gehen um mitzugestalten Auch in Feldern die wir selber gar nicht beackern können und unsere Learnings zu teilen.
00:19:45: Was würdest du sagen, wie sieht die Belegung im Hafen aus?
00:19:48: Sind wir sehr freelancer als Start-ups?
00:19:51: Als wir das letzte Mal gezählt haben oder die letzten Zahlen, die ich mich erinnere hatten wir in der Hafenkommunity, die mittlerweile über tausend Mitglieder hat etwa vierhundert Unternehmen, wobei Unternehmen vielleicht von der Rechtsform ja manches als Gewerbe, manche als Kapitalgesellschaften usw.. Und unter diesen Institutionen, würde ich sagen haben wir immer so gute zwei Drittel sind Einzelpersonen und Soloselbstständige gewesen.
00:20:27: Das hat sich insbesondere in den letzten Jahren ein bisschen stärker in Richtung von Unternehmen verschoben auch wenn die Personen, die den Hafen benutzen natürlich als Einzelperson dort sind aber dortliche Arbeit für Konzerne machen.
00:20:41: Also wir haben Leute von Spotify dort, wir haben auch von Microsoft Leute dort die alle ja eine deutlich veränderte Arbeitskultur auch haben und so wird dieser Mix an Einflüssen nochmal deutlich spannender werden.
00:20:58: immer wieder Anfragen von Größe und Konzernen, die gleich ganze Etagen haben wollen was sie leider nicht machen konnten.
00:21:05: aber dieses Interesse eben auch traditionelleren Unternehmen ist deutlich gewachsen in den letzten Jahren und hat eben dann nochmal zu nahe auch deutlich diverser Community beigetragen.
00:21:19: Was vierhundert Unternehmen erwähnt, ist es seit der Gründung oder sind die parallel?
00:21:25: Vierhundert Unternehmend vor Ort.
00:21:27: Parallel wirklich wenn du in die Kundendatenbank guckst nicht alle haben ihren Sitz im Hafen angemeldet.
00:21:33: aber Hafen hat Wenn man da reinkommt man sieht ja auch die Briefkästen dort.
00:21:38: Es ist viele Unternehmen aus der Region auch Sitz und viele in der Regel kleine Unternehmen, neugegrundete UGs, neu gegründete GmbHs die so eben sehr einfach den Schritt machen können einen Geschäftssitz zu haben.
00:21:57: Das war uns eben auch sehr wichtig.
00:21:58: Haben wir irgendwann gemerkt dass das auch eine ganz konkrete Hürde ist?
00:22:03: Wo melde ich das an?
00:22:04: Ich will es nicht zu Hause anmelden, unbedingt.
00:22:06: Ich möchte einen Ort haben wo ich auch Kunden empfangen kann.
00:22:08: Da möchte ich auch meine Geschäftsadresse haben genau da.
00:22:12: und so kamen wir dann bei dieser Zählung auf aus den über tausend vierhundert glaube ich dies damals waren auf vierhundert unterschiedliche Organisationen zu denen die wirklich da gehören.
00:22:25: Wie viel Quadratbegrat hat
00:22:26: um die zweieinhalb Tausend Über zwei Standorte, wie gesagt hier in Linden, wo ich jetzt heute sitze im Kapitol Hochhaus.
00:22:34: Gerade so mein Lieblingsspace haben wir zweieinhalb Quadratmeter um die reine Co-Working Space etwa dreißig Plätze für Einzelbüros und in der Nordstadt eben eine Etage komplett co-working mit aber etwa hundert Büroarbeitsplätzen im Erdgeschoss dann noch eine eigene Gastronomie mit Kaffee und Veranstaltungsflächen im Makerspace mit sowohl Metall als auch Holzwerkstatt, als auch Fablab.
00:23:06: Also da kann man auch richtig was machen, was ich auch extrem spannend finde.
00:23:10: Es ist ein deutlich schwieriger Markt muss man sagen aber es ist tatsächlich so dass dadurch auch handwerkliche Gründungen plötzlich deutlich leichter werden weil das stehen Maschinen auch dank unserer Partnerschaften.
00:23:25: Hafen hätten wir nie wuppen können ohne unsere Partnerinnen und Partner.
00:23:29: Da stehen Maschinen im Wert von mehreren hunderttausend Euro, die du eben nicht kaufen musst um dich als zum Beispiel Tischler selbstständig zu machen.
00:23:38: Also du benutzt bis zwar deine eigene Gründung aber du hast eben tausende Leute in dem Netzwerk plötzlich... Die auf Augenhöhe mit dir quatschen den du fragen stellen kannst wie hey wem macht ihr eigentlich Buchhaltung?
00:23:51: Keine Ahnung ich muss hier mal eine Steuererklärung machen also so ganz einfache Fragen, wo es natürlich Beratungsangebote gibt.
00:23:58: Aber diese von Gründerin zu GründerInn, diese PIR-Netzwerke, wo man eben auch mal zeigen kann... Ich weiß das nicht, ich habe eine GmbH-Grunde aber keine Ahnung wie ich Buchhaltung mache, wo du von anderen Seiten häufig wieder kriegst.
00:24:15: also ist ja mit ihnen los, sie haben nicht studiert oder so ne?
00:24:19: Das meine ich, dass sind's vielleicht die kulturellen Benefits Projekt tatsächlich auch im Herzen trägt und die mich auch so gereizt haben schon immer.
00:24:33: Genau, wir haben ja bei der Community gesprochen von Hafen.
00:24:36: Spannend!
00:24:37: Und da hast du eine Lösung entwickelt mit dem Co-App.
00:24:40: Deine aktuelle Gründung, ne?
00:24:43: Richtig, richtig.
00:24:45: Ja also genau das Thema Communities treibt mich jetzt seit wie gesagt seit ... der mich hier reingekommen bin, um.
00:24:57: Und man muss sagen dass wir es schon sehr früh darüber nachgedacht haben... ... sollten wir nicht eigentlich eine Plattform für die ganzen spannenden Leute in der Community bauen?
00:25:09: und das war aber zum Zeitpunkt hatten wir glaube ich achtzig Mitglieder und da war Facebook auch noch ganz toll erladen waren in Facebook Gruppen und so und haben ja irgendwann gesagt nee was machen wir hier?
00:25:22: finden wir jetzt kein Social Media neu und haben dann aber, als wir eben massiv gewachsen sind, auf diese über tausend Mitglieder im Hafen gemerkt, dass wir als Team auch gar nicht mehr das Bindeglied sein können.
00:25:37: Also unsere Community Managerinnen und Community Manager können einfach nicht so viele Menschen kennen.
00:25:43: Und wir haben vorher einfach gesagt, Samir solltest mal mit Jonas reden weil ihr habt das und das Thema gerade.
00:25:53: Und das zu skalieren war dann irgendwann eben nicht mehr möglich, und das war dann der Punkt wo wir gedacht haben okay auch weil unsere Community das an uns heran getragen hat.
00:26:07: Die kamen rein, haben gesagt hier voll cool dass ich jetzt dabei bin.
00:26:11: Wo sind denn jetzt die ganzen Mitglieder?
00:26:13: Und einem Tag sind so vielleicht hundert im Durchlauf in dem Haus.
00:26:17: Das heißt du siehst immer nur einen Ausschnitt haben dann irgendwann realisiert, okay wir sind eine Plattform schon jetzt und unsere Community fragt danach bittet uns darum im als Broker dieser Kontakte jetzt auch eine Platform zu reviewen zu stellen dass die das eigenständig machen können.
00:26:36: Das war dann der Punkt, als wir gesagt haben ok wir vermuten ein Mehrwehr haben angefangen das innerhalb des Hafens zu entwickeln und haben dann interessanterweise festgestellt Das Hafen, der immer wieder auch besucht wurde von anderen ähnlichen Projekten aus ganz Deutschland, teilweise aus dem Ausland.
00:26:58: Die Menschen die davon erfahren haben dass wir so eine Softwarelösung bauen gesagt haben können wir die auch haben und das war dann natürlich die Opportunität die wir gesehen haben okay da scheint was zu gehen das scheint Wert drin zu stecken haben dann früh angefangen das auch direkt zu verkaufen mit einigen Pilotkunden Saarland Südniedland Sachsen, da war dann klar okay das kann spannend werden.
00:27:25: Wir bauen daraus ein Produkt eine Software as a Service und haben dann eben in der Finanzierung dieser Idee es ganz ausgegründet in eigenständige GmbH Investoren reingenommen.
00:27:39: Haben jetzt mittlerweile zwei Finanzierungspunkten um die fünfzig Kunden Team von sechs Leuten und sind ein echtes Saas Business was mega Spaß macht.
00:27:51: Wenn du mal nochmal den Co-App in zwei Sätzen pitschen würdest?
00:27:56: Ja, Co-app ist eigentlich deine eigene People-Plattform und mithilfe von Co- App bringst du die Leute deiner eigenen Marke zusammen und wenn du möchtest bietest du ihnen neben der Kommunikation miteinander die Möglichkeit auch diesen Mehrwert deiner Community zu monetarisieren durch Mitgliedschaften und Buchungen oder Mischform.
00:28:22: Das ist so der Kern, wo wir gerade unterwegs sind.
00:28:25: Es gibt extrem viele Use-Cases wie wir festgestellt haben sowohl Organisationsintern als Mitarbeiterplattformen oder auch als Community Building Strategie für bestimmte Change Themen oder Mitarbeitern, Entwicklungsthemen und auf der anderen Seite eben für alle Mitgliederorganisationen wie Genossenschaften oder Universitäten oder auch Wirtschaftsförderung.
00:28:49: Ich finde das sehr beeindruckt, muss sagen.
00:28:51: Weil das ist einfach ein Thema was ich glaube immens kommen wird.
00:28:55: Dass das Firmen eigene Communities aufbauen und dass Brands ihre eigenen Communities haben und aber auch Hochschulen, Universitäten sehr viele thematische Communitys aufgebaut werden weil in den Social Media und mittlerweile meines Erachtens auch bei LinkedIn, ich meine auf Facebook guckt man fast kaum noch rein.
00:29:15: Ich nehme wahr und das hat sich auch in der ganzen Diskussion ergeben über das Thema, dass die Leute sich eher in kleinere Communities rückziehen wollen.
00:29:25: Also da wollen sie keine fünftausend Kontakte bei LinkedIn sondern eher in kleineren Gruppen aber dafür intensiver.
00:29:31: Das teilen wir komplett diese Hypothese und das war auch der Grund warum wir gesagt haben, dass Timing ist auch das Richtige.
00:29:35: wie gesagt die Idee ist über zehn Jahre alt.
00:29:40: Wir haben darüber gesprochen und glaube unsere Haltung beim Co-op ist so Social Media schon lange nicht mehr Social ist.
00:29:48: Eigentlich ist Social Media nur noch Media und hat Illustrierte ersetzt, hat Entertainment ersetzt.
00:29:54: das machen diese Plattform auch großartig.
00:29:56: ich selbst hänge auch viel zuviel in irgendwelchen Reels rum und scrolle da lange durch und gucke mir lustige Sachen an und interessante Sachen.
00:30:06: Und natürlich ist für uns LinkedIn auch eine tolle Plattform um eine gewisse Reichweite bei bestimmten Zielgruppen zu generieren, aber wenn es tatsächlich darum geht um Piernetzwerke zu bauen.
00:30:20: Also wirklich wo sind Menschen die in der Nähe von Bier sind?
00:30:26: In der Näher ist dabei übertragbar auf fachliche Themen Nutzerinnen des gleichen Services, Nutzern der gleichen Institution.
00:30:37: Wo habe ich diesen Safe Space, wo die inhaltliche Klammer gesetzt wird von der Organisation, die diese Community betreibt?
00:30:44: Um eben für diese Community den Rahmen zu setzen, dass dort nicht jeder Quatsch passiert.
00:30:49: Auch das ist natürlich was wir auf Social Media sehen.
00:30:53: man kriegt so viel Noise, soviel Müll um die Ohren geballert, wer eigentlich interessiert weil diese Plattform dafür bezahlt werden, Es ist nicht unbedingt in meinem Interesse der Nutzerin und ich glaube, das ist so der wesentliche Unterschied warum Communities im Kommen sind.
00:31:15: Man versucht wirklich wertvollen Content, wertvolle Verbindungen zu liefern und dann eben das Nichtwerbe finanziert als Business Case zu denken sondern eben zu sagen wenn ich das als Marke mache, dann ist meine Währung die ich dadurch herstelle vielleicht Loyalität.
00:31:34: Die Kundinnen bleiben länger, helfen mir dabei das Produkt weiterzuentwickeln.
00:31:39: So kann ich daraus wieder ein Business Case rechnen.
00:31:42: Das insbesondere im BtoB umfällt.
00:31:44: super, super wichtig.
00:31:45: Also gerade wenn du es mit Experten und Experten zu tun hast oder aber die Mitglieder sehen... Ich kriege so viel Mehrwert aus dieser Community.
00:31:54: Ich bin sogar bereit dafür einen monatlichen Beitrag zu bezahlen.
00:31:59: Und wenn wir so auf diesen ganzen Genossenschaftsbereich ... oder auch Verbandsbereich gucken, ist... ... ist spannender denn plötzlich du hast wirklich ein Produkt.
00:32:09: Weil das Produkt für diese Organisation war vorher eigentlich nur keine Ahnung.
00:32:12: wie machen wir eine Jahreskonferenz?
00:32:14: Oder du kriegst einen Newsletter ne?
00:32:17: Eines Netzwerkes eines losen Netzwerks weil du hast keinen festen Ort.
00:32:21: und ähm plötzlich kriegste dann eben äh hast du einen digitalen Ort zumindest dir dein Produkt darstellt und sagst hier für deine Mitgliedschaftsgebühr Das ist dein Produkt das kriegest du dafür Und hast darüber dann wiederum Mehrwert in einem Netzwerk, die durch Kollaboration entstehen können.
00:32:37: Und das ist... Insofern ich teile deine Einschätzung, glaube dass im Social Media eben nicht mehr social ist und das darf für ein großer Markt entsteht in dem Bereich wo eben Communities diesen Platz einnehmen.
00:32:50: Also ich glaube auch an das Geschäftsmodell, dass man mit Communities über Mitgliedsgebühren Einnahmen generieren kann wenn der Mehrwert da ist.
00:33:00: Ich denke es wird in eine Richtung gehen, wo man dich echt Mühe geben muss.
00:33:05: So vergleichbar vielleicht wie die Rotaris und Lines das von vorgeschlagen werden, dass da echt ein Filter dazwischen gibt um in gute Communities reinzukommen.
00:33:14: ja also ich glaube es wird nicht so sein, dass man sich einfach nur anmeldet und reinkommt und dann Gebühr bezahlt weil da wird dann die Qualität herunterleiden und dann werden wir dann viele Mitglieder wahrscheinlich verlieren Und am Ende des Tages ist.
00:33:26: die wertvollste Ressource die wir haben ist die Zeit.
00:33:30: Und da ist die Frage, mit wem verbringe ich meine Zeit und wo möchte ich sein?
00:33:36: Nicht zu sagen, ich habe nur mit meinen Kollegen zu tun.
00:33:39: Da ist man wieder in der Blase, in der wir uns befinden.
00:33:44: Aber dann noch mal mehrere Communitys den Zugangs zu verschaffen, dass man dann Zugänge hat, die Experten haben, die Leute haben auf dem man zugehen kann.
00:33:52: Das halte ich für sehr wertvoll.
00:33:56: Wie gesagt das teilen wir komplett sonst hätten wir Co-App nicht in dieser Form gemacht.
00:34:01: Ich glaube, dass wie gesagt der wesentliche die wesentlichen Frage ist wo entsteht dieser Wert?
00:34:07: und wir haben so sprechen immer auch darüber neugierig ganz spannendes Gespräch mit Christian Menke von SAP darüber auch gesprochen, der dort für Alumni Relations zuständig ist.
00:34:18: was ich bezeichnen fand war das er gesagt hat es ist vollkommen okay wenn sich die Leute einmal im Jahr einlaufen sie rechnen sogar damit Nach dem Offboarding-Prozess, die verlassen den Konzern gehen in einen neuen Job erst mal nicht reinschieben.
00:34:33: Aber dass wenn sie nach einem Jahr wieder reinschauen, dass sie dann irgendwie die Verbindung finden zu ihrem ehemaligen Arbeitgeber, der sagt das sind so Szenarien wie die Kinder suchen Praktikumsplatz oder so.
00:34:48: Das kann sowas sein.
00:34:50: Oder die sind im aktuellen Job nicht mehr glücklich gucken dann wieder nach neuen Opportunities.
00:34:57: Und das genau in diesen Momenten, wo du Anschluss suchst, dann eben auch relevante Anschlüsse stattfindet und wir haben viel auch über das Thema Digitalität gesprochen.
00:35:11: Ich finde eigentlich, dass im menschlichen Beziehung geht nichts über, dass man sich in einem Raum befindet von Angesicht zu Angesichts.
00:35:21: Zoom ist cool und ich schätze es auch sehr mit dir zu sprechen.
00:35:25: Es wäre früher viel aufwendiger geworden.
00:35:27: Aber ich glaube, dass das nichts über diese Real-World Interaction geht.
00:35:32: Wir wissen aber auch, dass die ja auch moderiert werden muss oder angebahnt werden muss und für uns ist eigentlich am Ende das Ziel, dass wir relevante Verbindungen versuchen herzustellen wo am Ende dann eben Real World Interactions daraus werden seien es gemeinsame Projekte, dass man sich mal trifft oder, oder.
00:35:57: Ich glaube das wäre dann so.
00:35:58: der Value ist auch das wo wir immer noch in einer Forschungs- und Entwicklungsphase sind.
00:36:03: Wir haben jetzt Millionen von Interaktionen auf unseren Plattformen beobachten können Und wir treten jetzt in die Phase ein wo wir anhand dieser Datenrelevanz dann auch technisch herstellen wollen.
00:36:17: Das ist natürlich eine super spannende Frage.
00:36:20: Worauf optimieren wir Suggestions also Vorschläge Mit wem sollte ich noch mal sprechen?
00:36:26: Wie schlagen wir vor, was man gemeinsam machen könnte und so weiter.
00:36:31: Was schlagen mir vielleicht auch Administratoren vor oder was für Inhalte für die Community relevant wären?
00:36:37: Weil du hast tausende Mitglieder, da gibt es ja auch Trends an Themen.
00:36:44: Wenn du dann irgendwie jahrelang immer nur das Thema skalieren, wie ein Hero machst.
00:36:48: So wie wir es zum Beispiel in dem Gründungsbereich jetzt schnell reich werden war so früher so das Ding als YouTube verkauft wurde und Instagram.
00:36:57: Das war so lange Zeit dieser Gründung Erzählung.
00:37:03: Und plötzlich sehen wir ein paar Jahre später dass Gründungen viel stärker von der Motivation bestimmt wären die Welt besser zu machen echte Probleme zu lösen.
00:37:14: Klimakrise ist ein mega Antreiber für Gründung.
00:37:17: Und das meine ich, wenn du diesen Trend dann irgendwie als Community auch verpasst oder nicht verstehst es sich vielleicht auch deiner Menschen verändern.
00:37:27: da können wir eben helfen dann Datenbasier zu sehen.
00:37:31: was sind Trends und wie können wir unterstützen dass man die Relevanz auch als Community-Betreiberin im Hochhält und das ist eben übertragbar wie gesagt auch Non-Profit Unternehmensnetzwerke auf eigentlich jede Art von Community.
00:37:47: und das ist eigentlich, dass die Magic durch Digitalisierung dann möglich wird.
00:37:54: Jonas wo geht es mit Co-Ap weiter?
00:37:56: oder wie geht's mit Coap weiter?
00:37:58: Wo willst du ankommen damit?
00:38:00: Ich glaube die Aspekte, die ich gerade angesprochen habe... Das ist der Blick nach vorne.
00:38:05: Co-App ist wie gesagt wir haben viel viel Erfahrung jetzt gesammelt in der Benutzung von Co-app gesehen, welche Anforderungen verschiedene Arten von Communities an Co-App stellen.
00:38:17: und für uns ist das Thema der Relevanz des Wert maximierend innerhalb dieser Community jetzt das nächste große Thema.
00:38:27: Wir sind im Moment mit dem Produkt sehr stark ausgerichtet auf BtoB,
00:38:32: d.h.,
00:38:33: Unternehmen, größere Unternehmen die das einsetzen, zuständig schon Großunternehmen und haben im Bereich von eben ähnlichen Campusformaten wie Hafen, einige Kundinnen- und Kundennetzwerke und den Wirtschaftsnetzwerk.
00:38:49: Wir wollen das durch den Einsatz von maschinellen Lernen und auch durch künstliche Intelligenz dort dieser Wert gesteigert wird und gleichzeitig auch Community Managerin unterstützt werden dabei wertvolle Unterbindung zu machen.
00:39:04: Und da spielt uns natürlich die Entwicklung gerade den Bereich der large language models und im generative AI sehr in die Hände, weil da in den letzten Jahren extrem viele gute Modellen standen sind.
00:39:16: Die wir benutzen können um diesen Mehrwert zu steigern.
00:39:19: das Ganze natürlich für uns super wichtig datenschutzkonform nach Möglichkeit selbst gehostet.
00:39:26: also da gehen wir hin um dann später das Produkt auch nochmal kleinere vielleicht sogar für komplett ostlos in einem fremen modell zu öffnen und damit nochmal deutlich größer, schneller wachsen zu können.
00:39:40: Ich glaube das sind so die zentralen Bausteine für uns, für die Zukunft.
00:39:44: Wir sehen es gibt den Markt Es gibt eine massive Nachfrage.
00:39:48: Aus Europa gibt es ganz wenig Produkte Die in dem Bereich unterwegs sind als Software Asset Service Lösung Das eben in einem State of the Art Produkt Erfahrung auch über zu übersetzen Und da sehen wir uns eigentlich die Chance drin.
00:40:07: Jonas, ich bedanke mich ganz herzlich für das Gespräch.
00:40:11: Super spannend mal deine Unternehmerreise, deine Aktivitäten, dass du deine Erfahrungen und den Wissen mit uns ausgetauscht hast.
00:40:20: Ich würde noch am Ende zwei Fragen stellen.
00:40:24: und einmal was würdest du ein Gründer oder Gründerin empfehlen?
00:40:29: Also was ist denn dein heißeste Tipp, die du hast?
00:40:32: Und das andere, ob du vielleicht noch einen Buch anfählen kannst?
00:40:37: Oh ja.
00:40:37: Was ich als Sachbuch sehr inspirierend fand in den letzten Jahren war eine kleine Geschichte der Menschheit von Harari weil es eher so ein Gesamtgesellschaft für mich ein gutes gesamtgesätschaftliche Einordnung von bestimmten Themen macht und Ich glaube dass das Mich am stärksten auch inspiriert.
00:40:56: immer was sind eigentlich gesellschaftliche Themen und Trends die sich dann irgendwann im Kleinen vielleicht Produkte, Services Unternehmung übersetzen lassen.
00:41:06: Genau also das wäre meine Antwort dazu.
00:41:08: und ja was würde ich gründerinnen und Gründern raten?
00:41:12: Ich würde glaube den allen Raten benutzt diese tollen Plattform die es heute gibt um zu gründen dass was mir die ersten zehn Jahre gefehlt hat.
00:41:21: Ich meine Hannover Puls war schon da aber es gab noch nicht diesen einen Ort.
00:41:26: schafft euch Piernetzwerke tauscht euch aus seit offen!
00:41:30: Ich weiß wie schwierig das ist am Anfang Wenn man allen Leuten versucht vorzuspielen, dass man schon super professionell ist und schnelles weiß.
00:41:39: Ist vollkommen okay.
00:41:40: auch wenn man älter wird weiß man immer nichts.
00:41:44: Tauscht euch aus bleibt offen bleibt curious Und macht es aber vor allem also wenn ihr den was was verspürt Was euch reiz wo's im bauch kitzelt fangt an probiert aus Testet.
00:42:11: Das war
00:42:18: der Niedersachsen Next Starter Podcast.
00:42:20: Bis zum nächsten Mal!
Neuer Kommentar